Aktuelles

Deutscher Lungentag 2022

Lungenkrebs: Bewährtes, Neues, Zukünftiges

Termin: 20. September 2022, ab 17.00 Uhr

Veranstaltungsort:

  • St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen, Konferenzraum 1, U-Ebene
  • Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist kostenfrei.

Referenten:

  • Chefarzt Dr. med. Markus Unnewehr, Klinik für Innere Medizin V: Pneumologie, Infektiologie, Schlafmedizin und Allergologie der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen und weitere Experten des Lungenzentrums mit anschließender Fragerunde

Rahmenprogramm:

  • Lungenfunktionsprüfung und Sauerstoffmessung
  • Selbsthilfegruppe zu Lungenerkrankungen
  • Infostand der Firma Löwenstein Medical & Co. KG

Das vollständige Programm finden Sie hier.

Thoraxchirurgische Versorgungslücke in Hamm durch St. Barbara-Klinik Hamm GmbH geschlossen

Das Lungenzentrum Hamm-Ahlen-Beckum weitet seine thoraxchirurgische Versorgung auf Hamm-Heessen aus. Thoraxchirurgische Eingriffe werden für Patienten:innen jetzt auch in der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen angeboten. Das Ärzteteam der Thoraxchirurgie ist im St. Franziskus-Hospital Ahlen angesiedelt und wird von Chefarzt Su-Sin Kim geleitet. Es ist das einzige Krankenhaus im Kreis Warendorf, welches das Spezialwissen für thorakale Eingriffe, besonders die der Behandlungen und Operationen von Tumoren am Brustkorb, aufweist.

Zusammen mit seinem thoraxchirurgischem Ärzteteam, der leitenden Oberärztin Frau Dörte Zörner und dem leitenden Oberarzt Herrn Dr. med. Jens Farwick, wird Chefarzt Su-Sin Kim zusätzlich auch thorakale Eingriffe in der St. Barbara-Klinik durchführen. „Wir möchten damit die bestmögliche Behandlung im Bereich der Lungenerkrankungen nach einem fachübergreifenden, integrierten und ganzheitlich orientierten Konzept für unsere Patienten in der Region im Lungenzentrum Hamm-Ahlen-Beckum heimatnah weiter ausbauen!“, erklärt der Chefarzt der Thoraxchirurgie.

Durch die Versorgungslücke in Hamm sowie den stetig wachsenden Patientenzahlen wird das Angebot der Thoraxchirurgie in der Klinik für Innere Medizin an der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen standortübergreifend erweitert und werden auch dort Eingriffe durchgeführt. „Ich freu mich, dass wir durch das weitere Behandlungsangebot Patienten:innen schnellstmöglich helfen können. Die Thoraxchirurgie rundet unser Angebot im Bereich der Lungenmedizin ab. Wir erreichen auf diese Weise ein hohes weiteres Maß an Spezialisierung in der Versorgung unserer Patienten:innen. Durch die enge Zusammenarbeit innerhalb des Lungenzentrums Hamm-Ahlen-Beckum wird eine schnelle und kompetente Versorgung ermöglicht“, erklärt Dr. Markus Unnewehr, Chefarzt der Klinik für Pneumologie.

Die Thoraxchirurgie behandelt sämtliche entzündliche, gut- und bösartigen Erkrankungen der Lunge, der Bronchien (Atemwege), der Pleura (Rippenfell), des Mediastinums (Mittelfellraum) und des Zwerchfells.
Im Lungenzentrum Hamm-Ahlen-Beckum kooperieren zahlreiche Praxen und spezialisierte Fachabteilungen des St. Franziskus-Hospitals Ahlen, der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH und des St. Elisabeth-Hospitals Beckum für eine wohnortnahe Versorgung von Patienten mit Erkrankungen des Atmungsapparates.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Lungenzentrums Hamm-Ahlen-Beckum

Das St. Franziskus-Hospital Ahlen wird zum 01. Juli 2021 mit einem neuen Thoraxchirurgen verstärkt: Herr Dr. Jens Farwick wird leitender Oberarzt der Klinik für Thoraxchirurgie

Ahlen/Hamm/Beckum. Das Lungenzentrum Hamm-Ahlen-Beckum wird ab Juli verstärkt. Der erfahrene Allgemein- und Thoraxchirurg Herr Dr. med. Jens Farwickergänzt das Leistungsspektrum der Leitenden Ärzte, Chefarzt Herr Su-Sin Kim und leitenden Oberärztin Frau Dörte Zörner, die ihren Kollegen herzlich begrüßen: „Herr Dr. Farwick hat sich bereits in Hamm, während seines fast zehnjährigen Einsatzes am Marienhospital, einen sehr guten Ruf als Chirurg und Thoraxchirurg erarbeitet. Zuletzt hat er über ein Jahrzehnt als Thoraxchirurg in der sehr renommierten Lungenklinik Hemer gearbeitet. Durch seine breite Expertise, sowohl in der minimalinvasiven- wie auch in der konventionellen Thoraxchirurgie, ist er ein großer Gewinn für das Lungenzentrum Hamm-Ahlen-Beckum. Mit ihm wird der Ahlener Standort der Thoraxchirurgie weiter ausgebaut“, so Chefarzt Su-Sin Kim.

„Ich freue mich darauf die Thoraxchirurgie in dieser Region zu verstärken. Aufgrund des netten Teams und der hervorragenden Perspektive des Lungenzentrums, habe ich mich für den Wechsel nach Ahlen entschieden. DieKlinik für Thoraxchirurgie ist eine eigenständige, hochspezialisierte Fachabteilung im St. Franziskus-Hospital Ahlen. Es ist das einzige Krankenhaus im Kreis Warendorf, welches das Spezialwissen für thorakale Eingriffe, besonders die der Behandlungen und Operationen von Tumoren am Brustkorb, aufweist. Wir möchten damit die bestmögliche Behandlung im Bereich der Lungenerkrankungen nach einem fachübergreifenden, integrierten und ganzheitlich orientierten Konzept für unsere Patienten in der Region im Lungenzentrum Hamm-Ahlen-Beckum heimatnah weiter ausbauen!“, so der neue leitende Oberarzt.

Auch die Nachbarschaft sieht die neue Personalie positiv. Chefarzt Dr. med. Markus Unnewehr, der mit seiner Klinik für Pneumologie der St. Barbara-Klinik in Hamm-Heessen ebenfalls Teil des Lungenzentrums ist, freut sich über den Zuwachs: „Eine sehr gute Nachricht auch für unsere Lungenpatienten aus Hamm, denn mit Herrn Dr. Farwick als weiteren Spezialisten können wir eine noch bessere wohnortnahe Versorgung anbieten.“

Der 46-jährige Facharzt für Chirurgie und Thoraxchirurgie, sowie langjähriger Notarzt führt auch die Zusatzbezeichnungen Notfallmedizin sowie ärztliches Qualitätsmanagement und ist auch hygienebeauftragter Arzt.  Seine zwei Töchter sind 17 und 15 Jahre alt. Die ersten zehn Jahre seiner Berufslaufbahn hat er im Marienhospital Hamm in den Bereichen Allgemein.-, Unfall-  und Gefäßchirurgie gearbeitet. Seit 2011 war er in der Lungenklinik in Hemer tätig, zuletzt in leitender Position als Chefarztvertreter.

Die personelle Verstärkung war notwendig geworden, da die Patientenzahlen stetig zugenommen haben. Im Lungenzentrum Hamm-Ahlen-Beckum kooperieren zahlreiche Praxen und spezialisierte Fachabteilungen des St. Franziskus-Hospitals Ahlen, der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH und des St. Elisabeth-Hospitals Beckum für eine wohnortnahe Versorgung von Patienten mit Erkrankungen des Atmungsapparates.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Lungenzentrums Hamm-Ahlen-Beckum

ASTHMA, LUNGENERKRANKUNGEN UND COVID-19 – Welt-Asthma-Tag am 03. Mai

Atemnot, Husten, „man kann plötzlich nicht mehr“ – das sind typische Beschwerden, mit denen Asthmatiker zu kämpfen haben. Immerhin rund acht Millionen Menschen sind deutschlandweit betroffen.

„Viele Menschen haben das typische Bild von Asthma vor Augen und wissen gar nicht, dass die Krankheit auch völlig untypisch auftreten, aber auch in der Regel gut therapiert werden kann,“ erklärt Dr. Markus Unnewehr.

Auch andere Lungenerkrankungen können sich wie ein Asthma zeigen, allen voran die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD). Und in der COVID-Pandemie tauchen viele Fragen zur Infektion bei Lungenerkrankten, Impfungen u. a. auf.

Dr. med. Markus Unnewehr, Chefarzt der Klinik für Pneumologie, Infektiologie, Schlafmedizin und Allergologie an der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen beantwortet Ihre Fragen zum Welt-Asthma-Tag am 04. Mai auf unseren Social-Media-Kanälen über Asthma, Lungenerkrankungen und COVID-19.

Stellen Sie Ihre Fragen im Vorfeld an socialmedia(at)barbaraklink.de oder auf Social-Media-Kanälen Facebook @stBarbaraKlinik und Instagram @Barbarajosefhamm.

Welt-Aids-Tag 2021 „Leben mit HIV. Anders als Du denkst.“ – Aidshilfe Hamm e.V. und St. Barbara-Klinik Hamm GmbH berichten über die Entwicklung in der HIV-Medizin und Erfahrungen aus dem Alltag

Am 01. Dezember ist Welt-Aids-Tag. 88.000 Menschen leben in Deutschland mit dem HI-Virus. Jährlich kommen etwa 2.400 Menschen dazu – nicht mitgezählt diejenigen Menschen, die nicht wissen, dass sie HIV haben. Sowohl in Deutschland als Weltweit ist die spezialisierte Versorgung von Menschen mit HIV und Aids-Patienten noch immer nicht flächendeckend gewährleistet.

Die Aidshilfe Hamm e.V. wurde 1985 gegründet und wird mittlerweile von vier hauptamtlichen Mitarbeiter:innen - drei Fachkräften und einer Verwaltungskraft -, aber auch ehrenamtlich tätigen Personen und einem ehrenamtlichen Vorstand gestützt. Um die Betreuung von HIV-positiven Menschen oder Aids-Patient:innen bestmöglich zu gewährleisten, ist der enge Austausch mit der Stadt, dem Gesundheitsamt und spezialisierten Ärzt:innen wichtig. Zu diesen Ärzt:innen gehört auch Dr. Markus Unnewehr, Chefarzt der Klinik für Pneumologie, Infektiologie, Schlafmedizin und Allergologie an der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen.

Seit 2020 hat die Klinik unter seiner Leitung eine sogenannte Immunschwäche-Ambulanz (ISA) eingerichtet, die als einzige in der Region von der Kassenärztlichen Vereinigung für die ambulante Versorgung von Menschen mit HIV und Aids-Patient:innen zugelassen ist. „Die Zahl der Neuinfektionen ist hierzulande immer noch ein Problem genauso wie die weltweite Versorgung von HIV-Patienten“, greift Unnewehr die Versorgungsproblematik auf. „Anders als beispielsweise das Corona-Virus greift HIV nicht Schleimhäute und Lunge an, sondern die Schaltzellen des Immunsystems. Dadurch wird das Immunsystem „lahmgelegt“ und es entsteht schließlich Aids. Der Patient stirbt schließlich an Infektionen und Tumoren, gegen die sich der gesunde Körper problemlos schützen könnte.“

Die gute Nachricht: Die allermeisten HIV-Infizierten führen heute dank wirksamer und gut verträglicher Medikamente ein praktisch normales Leben, und das Virus ist bei guter Therapie im Blut nicht mehr nachweisbar. Auch die Verträglichkeit der Medikamente hat sich in den letzten Jahren immer weiter verbessert. „Die Behandlung ist zwar mittlerweile erstaunlich erfolgreich, aber im Detail sehr komplex und es braucht dafür spezialisierte Fachärzte“, erklärt der Infektiologe Unnewehr. „Gerade auch, wenn Menschen mit HIV schwer erkranken (Aids) und stationäre Hilfe brauchen.“ Da sich Aids häufig an der Lunge zeige, sei die Kombination aus Pneumologie, Infektiologie und weiteren internistischen Spezialisierungen, die sich an der Klinik bieten, eine optimale Kombination für die umfassende Behandlung von Aids-Patienten.

Wie die Aidshilfe Hamm e.V. betont auch Unnewehr, dass es besonders vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie wichtig ist, Menschen mit HIV nicht aus dem Blick zu verlieren, da HIV-positive Menschen durchaus zu den Risikopatienten für einen schweren Verlauf der Covid-19-Erkrankung gehören.

Zuhören, Mitreden – Online per Zoom

Die Aidshilfe Hamm e.V. und die St. Barbara-Klinik Hamm GmbH laden am Mittwoch, 1. Dezember um 16.00 Uhr, zu einem Online-Informationsabend und öffentlichen Talkrunde mit den Referenten Dr. Markus Unnewehr, Chefarzt der Infektiologie an der St. Barbara Klinik in Hamm, Lynn van Aart, Gesundheits- und Krankenpflegerin an der St. Barbara-Klinik Hamm, ehrenamtliche Mitarbeiterin der Aidshilfe Hamm e.V., Christian Hillen, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft POSITHIVHANDELN NRW und selbst HIV-positiv sowie Lianet Flores und Martin Enders vom hauptamtlichen Team der Aidshilfe Hamm e.V. ein.

Es wird über die Arbeit in Bezug auf HIV und Aids gesprochen, die Entwicklung in der HIV-Medizin, über Erfahrungen aus dem Alltag von HIV-positiven Menschen - mit Fokus auf das Gesundheitssystem.

Per Zoom können alle Interessierten an dieser Runde teilnehmen, sie können den Vorträgen und Gesprächen folgen und über den Zoom-Chat Fragen an die Referent:innen stellen, die im Anschluss beantwortet werden.

Termin: Mittwoch, 1. Dezember 2021, ab 16.00 Uhr
Zoom-Meeting:  https://zoom.us/j/93712458347?pwd=MmVQUnZwWnRpRVBnQ0JvcFRKcmlHQT09
Meeting-ID: 937 1245 8347
Kenncode: 218284
Anmeldung: Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Gebühr: Die Teilnahme ist kostenfrei.

After-Work-Booster – COVID-19-Auffrischungsimpfung ab 30 Jahre an der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen

Warum? – Wie die meisten Impfungen verliert auch die Impfung gegen COVID-19 über die Zeit an Wirkung. Besonders bei älteren Menschen kann das problematisch sein, denn gerade sie haben ein hohes Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19.

„Es hat sich gezeigt, dass eine Auffrischung der Impfung nach einigen Monaten sinnvoll ist. In erster Linie, um sich selbst zu schützen, aber auch, um das Virus weniger stark weiterzugeben und damit andere zu schützen“, sagt Dr. Markus Unnewehr, Chefarzt der Klinik für Pneumologie. Hausärzte und Impfzentren impfen nach Kräften, dennoch sind die Warteschlangen lang. Weil mit den aktuell steigenden COVID-19-Zahlen eine Auffrischung zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll ist, beteiligt sich die St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen an den Impfungen.

Wer? – Wie insgesamt bei COVID-19 gilt die Regel: Je älter, desto dringlicher ist der Schutz. Von der STIKO empfohlen ist ein Booster ab 18 Jahren, in erster Linie sollten jedoch Menschen über 60 Jahre einen Booster erhalten. Unser Angebot gilt ausschließlich für Menschen ab 30 Jahre. Ihre letzte COVID-Impfung sollte etwa 6 Monate her sein, bei Menschen über 60 Jahre mindestens 4 Monate. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Erst- und Zweitimpfungen durchführen können. Wenden Sie sich dafür an Ihren Hausarzt.

Was? – Wir impfen Moderna, einen von der STIKO empfohlenen m-RNA-Impfstoff für Menschen ab 30 Jahre. Beide verfügbaren und empfohlenen Impfstoffe haben bekanntlich eine sehr gute Wirksamkeit und Verträglichkeit. Die Unterschiede zwischen beiden sind minimal und im Hinblick auf das aktuelle Pandemiegeschehen zu vernachlässigen.

Termin: Donnerstag, 2. Dezember 2021, 15.00-19.00 Uhr
Ort: St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen, im Gebäude des IBiG (links vor dem Hauptgebäude)
Anmeldung: Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Bitte bringen Sie zwingend Ihre Krankenkassenkarte und den Impfpass mit. Den erforderlichen Aufklärungs- sowie Anamnesebogen erhalten Sie vor Ort. Alternativ stehen Ihnen die Dokumente zum Download auf der Homepage www.barbaraklinik.de unter Veranstaltungen zur Verfügung. Beachten Sie die FFP2-Maskenpflicht in unseren Räumlichkeiten. Bitte stellen Sie sich auf Wartezeiten ein, die wir Ihnen so angenehm wie möglich machen. Unser Angebot gilt nur solange der Vorrat reicht.

Lungenwoche 2021

Liebe Patientinnen und Patienten,
Liebe Besucherinnen und Besucher,

normalerweise planen wir jährlich im September einen Lungentag für unsere Patientinnen und Patienten, bei dem wir in Vorträgen zu aktuellen Themen informieren und für Gespräche und Austausch zur Verfügung stehen.

Auch in diesem Jahr haben wir aufgrund der Corona-Pandemie nur eingeschränkte Möglichkeiten und möchten aber trotzdem die Möglichkeit zur Information anbieten.
Wir freuen uns also, Sie als Gast bei unserer interaktiven Lungenwoche begrüßen zu können!

Mehr zum Programm und Hintergrundinfos finden Sie hier.
Die Links zu den Beiträgen finden Sie am Tag der Veröffentlichung hier:

Lungenfunktion: https://youtu.be/ayqkrmQtnWw
Thoraxchirurgie: Keine Angst vor Lungenoperationen: https://youtu.be/K0Wa5SnMt6I
Thoraxchirurgie: FAQ: https://youtu.be/WRsVwmNcwcQ
Bronchoskopie: https://youtu.be/9IxADt1fKak
Post Covid "Eine Patientin berichtet": https://youtu.be/slzSYj8tNG8
Was wir einatmen: Luft & Schadstoffe: https://youtu.be/_peAxrFjroA
Praxiseinblick - Wir stellen uns vor: https://youtu.be/KgmI-IWAXiM
Schlafmedizin: Die innere Uhr - Was unseren Schlaf steuert: https://youtu.be/3-PP6FzOlSU

 

Ihr
Dr. Markus Unnewehr
Chefarzt der Lungenklinik

ASTHMA, LUNGENERKRANKUNGEN UND COVID-19

Welt-Asthma-Tag am 04. Mai

Atemnot, Husten, „man kann plötzlich nicht mehr“ – das sind typische Beschwerden, mit denen Asthmatiker zu kämpfen haben. Immerhin rund acht Millionen Menschen sind deutschlandweit betroffen.

„Viele Menschen haben das typische Bild von Asthma vor Augen und wissen gar nicht, dass die Krankheit auch völlig untypisch auftreten, aber auch in der Regel gut therapiert werden kann,“ erklärt Dr. Markus Unnewehr.

Auch andere Lungenerkrankungen können sich wie ein Asthma zeigen, allen voran die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD). Und in der COVID-Pandemie tauchen viele Fragen zur Infektion bei Lungenerkrankten, Impfungen u. a. auf.

Dr. med. Markus Unnewehr, Chefarzt der Klinik für Pneumologie, Infektiologie, Schlafmedizin und Allergologie an der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen beantwortet Ihre Fragen zum Welt-Asthma-Tag am 04. Mai auf unseren Social-Media-Kanälen über Asthma, Lungenerkrankungen und COVID-19.

Stellen Sie Ihre Fragen im Vorfeld an socialmedia(at)barbaraklink.de oder auf Social-Media-Kanälen Facebook @stBarbaraKlinik und Instagram @Barbarajosefhamm.

Hilfe für Patienten nach Corona: Post-COVID-Sprechstunde im Hamm

In den meisten Fällen verläuft die Coronavirus-Erkrankung COVID-19 bekanntlich harmlos. Schwere Verläufe gibt es speziell bei den älteren und/oder vorerkrankten Menschen. Bei einigen Menschen kommt es gelegentlich auch zu lang andauernden Beschwerden, dem sogenannten Post-COVID- oder Long-COVID-Syndrom. Zu den Beschwerden, die mindestens mehrere Monate anhalten, zählen Kurzatmigkeit, Husten, aber auch Müdigkeit, Aufmerksamkeitsstörungen und eine allgemein verminderte Leistungsfähigkeit – „man ist nicht mehr so fit“.“

Das Virus wird vorrangig durch die Atemwege in den Körper eingetragen. Somit sind in erster Linie die Bronchien und die Lungen betroffen. Bekannt ist aber auch, dass weitere Organsysteme betroffen sein können.

Für diese Patienten, die COVID-19 eigentlich überstanden haben, aber dennoch weiter unter Beschwerden wie Atemnot und Husten leiden, hat das Lungenzentrum Hamm-Ahlen-Beckum nun eine Spezialsprechstunde eingerichtet.

Die Lungenfachärzte Dr. Grammann und Francis bieten in Ihrer Lungenpraxis Untersuchungen und Beratungen an. Ist eine stationäre Untersuchung erforderlich, kümmern sich die Lungenspezialisten im Team von Chefarzt Dr. Unnewehr in der St. Barbara-Klinik. So werden Post-COVID-Patienten umfassend und heimatnah versorgt.

Lungenfacharzt George A. Francis freut sich über das neue Angebot: „Wir bieten eine Anlaufstelle in unserer Sprechstunde für Patienten, die mindestens vier Monate nach ihrer COVID-Krankheit noch Beschwerden haben. Dank der Zusammenarbeit mit der St. Barbara-Klinik steht uns für weitere Untersuchungen die dortige Abteilung für Pneumologie und Infektiologie zur Verfügung.“ Chefarzt Dr. Unnewehr ergänzt: „Die Zahl der Patienten, die länger als erwartet unter den Folgen von COVID leiden, nimmt zu. Da ist es gut, ihnen eine hochqualifizierte Versorgung vor Ort anbieten zu können.“

Kontakt und Anmeldung

Lungenarztpraxis Hamm, Bahnhofstr. 4, 59065 Hamm
Tel: 02381 25015, Fax: 02381 26297
Mail: info(at)lungenarzt-hamm.de

Lungenzentrum Hamm-Ahlen-Beckum

Lungenwoche 2020

Liebe Patientinnen und Patienten,
Liebe Besucherinnen und Besucher,

normalerweise planen jährlich im September einen Lungentag für unsere Patientinnen und Patienten, bei dem wir in Vorträgen zu aktuellen Themen informieren und für Gespräche und Austausch zur Verfügung stehen.

In diesem Jahr haben wir aufgrund der Corona-Pandemie nur eingeschränkte Möglichkeiten und möchten trotzdem die Möglichkeit zu Information und Gespräch anbieten. Das Video "Hinter den Kulissen bei der Lungendiagnostik" ist ein Teil der interaktiven Lungenwoche.

Wir freuen uns also, Sie als Gast bei unserer interaktiven Lungenwoche begrüßen zu können!

Mehr zum Programm und Hintergrundinfos finden Sie hier.

Ihr
Dr. Markus Unnewehr
Chefarzt der Lungenklinik

Der korrekte Umgang mit der Mund-Nasen-Bedeckung

Dr. Markus Unnewehr, Chefarzt der Pneumologie und Infektiologie der St. Barbara-Klinik in Hamm-Heessen, erklärt den korrekten Umgang mit Mund-Nasen-Bedeckungen.

Hier können Sie sich über den Link das Video anssehen. 

https://www.youtube.com/watch?v=MKGfB5H1DTc

Ihre Fragen zu Corona

Auf unserem Instagram-Account #BarbaraJosefHamm beantwortet Dr. Unnewehr Ihre Fragen zum Thema Corona. Sie können uns Ihre Fragen in unserer Story über den Fragebutton stellen bzw. in unseren Highlights haben wir bereits viele Antworten zusammengefasst. 

Bleiben Sie gesund!

Patientendienstag in der St. Barbara-Klinik

Wenn die Lunge streikt: Moderne Behandlung des Asthma bronchiale

  • Termin: 03. März 2020, 18:00 Uhr
  • Referenten: Chefarzt Dr. med. Markus Unnewehr, Klinik für Innere Medizin V: Pneumologie, Infektiologie, Schlafmedizin und Allergologie der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen
    Dr. med. Norbert Grammann, Gemeinschaftspraxis für Lungen- und Bronchialheilkunde Hamm
  • Veranstaltungsort: St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen, Konferenzraum 1 (U-Ebene)
  • Gebühr: der Eintritt ist kostenfrei
  • Anmeldung: nicht erforderlich

Erkankungen der Lunge sind komplex

Diagnostik und Behandlung brauchen Teamarbeit

Viele Lungenerkrankungen wie Lungenentzündungen durch Bakterien oder Asthma lassen sich heute mit Medikamenten gut und einfach heilen oder behandeln.

Chronische Krankheiten der Lunge, die durch Schadstoffe und andere äußere Einflüsse oder durch innere Ursachen entstehen können, sind schwieriger zu diagnostizieren und zu behandeln. Auch Krankheiten, die auf den ersten Blick nichts mit der Lunge zu tun haben, können lungenschädigend sein. In diesen Fällen sind Diagnostik und Behandlung deutlich schwieriger und eine enge Zusammenarbeit in einem spezialisierten Behandlungsteam (Pneumologen und andere Fachärzte wie Radiologen, Chirurgen oder Rheumatologen) ist gefragt.

Interdisziplinöre Behandlungskonzepte bei Lungenkrebs
Diese enge Kooperation verschiedener Fachärzte und Berufsgruppen ist insbesondere auch bei Lungenkrebs wichtig. Zunächst ist eine ausführliche Diagnostik, bei der verschiedene Experten Hand in Hand arbeiten, entscheidend für die Erstellung eines individuellen Behandlungskonzeptes. Prinzipiell lässt sich ein Tumor in der Lunge dann mit einer Operation und einer fein darauf abgestimmten Strahlen- und/ oder Chemotherapie behandeln. Seit einigen Jahren gibt es allerdings auch zusätzliche Medikamente, die zielgerichtet gegen den Krebs wirken. Diese Substanzen verursachen in der Regel weniger Nebenwirkungen als eine Chemotherapie, erfordern jedoch aufwändigere Voruntersuchungen. Da auch andere Organe mit betroffen sein können, sind ebenfalls verschiedenste medizinische Experten gefragt. Um unklare Situationen möglichst schnell zu klären, und einen für den Patienten individuellen Therapieplan aufstellen zu können, sind schnelle Abstimmungen unter den Fachärzten wichtig für den Therapieerfolg.

Chronische Lungenerkrankungen kommen selten allein
Schwere und chronische Lungenkrankheiten verursachen oft weitere Erkrankungen. Durch den Umbau der Lunge, die vermehrte Arbeit bei der Atmung und manchmal auch durch die Medikamente werden andere Organe in Mitleidenschaft gezogen, wie z. B. das Herz, aber auch Gehirn, Knochenstoffwechsel oder Muskulatur können betroffen sein. Daher ist die enge Zusammenarbeit mit anderen Fachärzten auch hier außerordentlich wichtig.

Versorgung von Lungenerkrankungen auf kurzen Wegen
In der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen sind die Fachabteilungen, die bei der Behandlung von Lungenkrankheiten eine Rolle spielen, unter einem Dach vertreten. Dadurch werden den Patienten Verlegungen und Transporte erspart. Darüber hinaus ist die Klinik seit einiger Zeit Teil des Lungenzentrums Hamm-Ahlen-Beckum. Innerhalb dieses Netzwerkes sind seit 2018 drei Kliniken in Hamm, Ahlen und Beckum sowie verschiedene niedergelassene Facharzt-Praxeneng vernetzt und arbeiten bei der Versorgung von Lungenpatienten übergreifend zusammen. Tägliche Abstimmungen und wöchentliche "Tumorkonferenzen" für die Lungenkrebspatienten sorgen dafür, dass sowohl die Tumorpatienten als auch die Patienten mit akuten und chronischen Lungenerkrankungen in der Region optimal und auf kurzen Wegen versorgt sind.

Lungentag 2019: Infoveranstaltung „Lungenkrebs – Bewährtes, Neues und Zukünftiges“ am 17. September 2019

Mit mehr als 40.000 Todesfällen jährlich ist Lungenkrebs die häufigste Krebstodesursache in Deutschland. Wird ein Tumor in der Lunge früh erkannt, haben sich die Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Darüber hinaus kommt gerade bei Lungenkrebs auch der Tabakprävention eine besonders wichtige Rolle zu, da Tabakrauch eine Hauptursache für die Entstehung von Lungenkrebs ist.

Im Rahmen des Deutschen Lungentages 2019 informiert das Team des Lungenzentrums Hamm-Ahlen-Beckum am Dienstag, den 17. September 2019 ab 18.00 Uhr über die Möglichkeiten der Prävention, Diagnostik und Therapie des Lungenkrebses. Dr. med. Markus Unnewehr, Chefarzt der Klinik für Pneumologie an der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen, berichtet über die diagnostischen Möglichkeiten zur Erkennung von Tumoren in der Lunge. Su-Sin Kim und Dörte Zörner von der Klinik für Thoraxchirurgie des St. Franziskus-Hospitals Ahlen stellen (minimal-invasive) Operationsmöglichkeiten vor und Dr. Dr. Heinz A. Dürk, Chefarzt der Klinik für Hämatologie und Onkologie an der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH, geht auf die Möglichkeiten von Chemotherapie, zielgerichteter Therapie und Immuntherapie ein, die es derzeit gibt oder die in Entwicklung sind. Abschließend stellt Dr. Norbert Grammann, niedergelassener Lungenfacharzt in Hamm, Konzepte zur Prävention und Nachsorge von Lungenkrebs vor.

Im Rahmenprogramm ab 17.00 Uhr haben die Besucher die Möglichkeit, an einem Lungenfunktionstest und einer Sauerstoffmessung teilzunehmen und die Selbsthilfegruppen „Schlafapnoe Hamm“ und „COPD Hamm“ stellen sich vor. Das Schlaf-Atem-Zentrum Löwenstein Medical informiert über technische Hilfsmittel bei Atemwegserkrankungen.

Im Lungenzentrum Hamm-Ahlen-Beckum haben sich die Pneumologie der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen, die Pneumologie und Thoraxchirurgie des St. Franziskus-Hospitals Ahlen, die Innere Medizin des St. Elisabeth-Hospitals, die Hämato-Onkologie am St. Josef-Krankenhaus Hamm-Bockum-Hövel sowie verschiedene niedergelassene Facharzt-Praxen eng vernetzt und arbeiten bei der Versorgung von Lungenpatienten übergreifend zusammen. Tägliche Abstimmungen und wöchentliche „Tumorkonferenzen“ für die Lungenkrebspatienten sorgen dafür, dass sowohl die Tumorpatienten als auch die Patienten mit akuten oder chronischen Lungenerkrankungen in der Region optimal und auf kurzen Wegen versorgt sind.

Update 2019 - "Op de Deele"

Krankheiten des Thorax und DMP-Programme

Fortbildung für Hausärzte und Internisten

09. Oktober 2019, 15.00 - 20.00 Uhr

Veranstaltungsort:

Schloss Oberwerries, Hamm

Referenten:

  • Priv.-Doz. Dr. med. Jan Börgel, Klinik für Innere Medizin I: Allgemeine Innere Medizin, Kardiologie mit Elektrophysiologie, Intensivmedizin, Hochdrucklabor®, Diabetologie der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH
  • Dr. med. Norbert Grammann, Gemeinschaftspraxis für Lungen- und Bronchialheilkunde Hamm
  • Su-Sin Kim, Klinik für Allgemein-, Visceral- und Thoraxchirurgie des St. Franziskus-Hospitals Ahlen
  • Dr. med. Norbert-Wolfgang Müller, Klinik für Pneumologie des St. Franziskus-Hospitals Ahlen
  • Dr. med. Frank Schlierkamp, Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Gastroenterologie des St. Elisabeth-Hospitals Beckum
  • Dr. med. Monika Schwalenberg, Klinik für Hämatologie und Onkologie des St. Josef-Krankenhauses Hamm-Bockum-Hövel
  • Dr. med. Markus Unnewehr, Klinik für Innere Medizin V: Pneumologie, Infektiologie, Schlafmedizin und Allergologie der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen

Wissenschaftliche Leitung/ Organisation:

 

PD Dr. Jan Börgel, Chefarzt
Klinik für Innere Medizin I
St. Barbara-Klinik Hamm GmbH
jboergel(at)barbaraklinik.de
Tel. 02381 681-1201

Dr. Norbert-Wolfgang Müller, Chefarzt
Klinik für Pneumologie St. Franziskus-Hospital Ahlen
innere(at)sfh-ahlen.de
Tel. 02382 858-305

Das vollständige Programm finden Sie hier.

 

Deutscher Lungentag 2019

Lungenkrebs: Bewährtes, Neues, Zukünftiges

Termin: 17. September 2019, ab 17.00 Uhr

Veranstaltungsort:

  • St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen, Konferenzraum 1, U-Ebene
  • Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist kostenfrei.

Referenten:

  • Dr. med. Markus Unnewehr, Klinik für Innere Medizin V: Pneumologie, Infektiologie, Schlafmedizin und Allergologie der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen
  • Su-Sin Kim/Dörthe Zoerner, Klinik für Allgemein-, Visceral- und Thoraxchirurgie des St. Franziskus-Hospitals Ahlen
  • Dr. med. Dr. rer. nat. Heinz A. Dürk, Klinik für Hämatologie und Onkologie des St. Josef-Krankenhauses Hamm-Bockum-Hövel
  • Dr. med. Norbert Grammann, Gemeinschaftspraxis für Lungen- und Bronchialheilkunde Hamm

Rahmenprogramm im Foyer:

  • Lungenfunktionsprüfung und Sauerstoffmessung
  • Selbsthilfegruppe Schlafapnoe Hamm
  • Selbsthilfegruppe COPD Hamm
  • Informationsstand der Firma Löwenstein Medical GmbH & Co. KG

Das vollständige Programm finden Sie hier.

 

Dr. Markus Unnewehr ist neuer Chefarzt der Klinik für Pneumologie, Infektiologie, Schlafmedizin und Allergologie

Die St. Barbara-Klinik Hamm GmbH darf sich über einen neuen Chefarzt in ihren Reihen freuen: Dr. Markus Unnewehr übernimmt zum 01. Juli 2019 die Leitung der Klinik für Pneumologie, Infektiologie, Schlafmedizin und Allergologie. Der Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie, der auch Qualifikationen im Bereich Infektiologie, Intensiv- und Notfallmedizin mitbringt, war zuletzt Leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik Nord (Pneumologie, Infektiologie, Intensivmedizin) im Klinikum Dortmund.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Dr. Unnewehr einen sehr versierten Pneumologen für unser medizinisches Team gewinnen konnten, der viel Erfahrung mitbringt und das Konzept unserer eng vernetzten Inneren Medizin mit ihren verschiedenen Spezialisierungen unter einem Dach mitträgt“, sagt Dr. Rainer Löb, Ärztlicher Direktor der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH und begrüßt den neuen Chefarzt gemeinsam mit dem Geschäftsführer Thorsten Keuschen und dem Pflegedirektor Jens Alberti.

Unnewehrs berufliche Laufbahn spiegelt das breite und fachübergreifende Spektrum wieder, das der 44-Jährige mitbringt: So begann sein beruflicher Weg nach dem Studium an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster als Assistenzarzt in der Inneren Medizin der dortigen Raphaelsklinik. Es folgten Stationen an Universitätskliniken in Brüssel und London sowie in der Anästhesiologie und Intensivmedizin des St. Franziskus-Hospitals Münster und einer niedergelassenen Praxis bevor er im Januar 2010 die Anerkennung als Facharzt für Innere Medizin erhielt. Begleitend sammelte Unnewehr über mehrere Jahre Erfahrungen als freiberuflicher Notarzt. Zuletzt war er seit 2009 in der Pneumologie des Klinikums Dortmund, wo er nach Abschluss seiner Weiterbildung zum Pneumologen und Infektiologen zuletzt Leitender Oberarzt war.

„Ich blicke der neuen Herausforderung mit viel Neugier entgegen. Besonders reizvoll finde ich in der Barbara-Klinik die eng verbundene und dennoch weit ausdifferenzierte Innere Medizin. Wo hat man heute noch alles unter einem Dach?“ sagt der neue Chefarzt über seine zukünftige Aufgabe. „Darüber hinaus ist die starke Vernetzung mit den anderen Kliniken der Stiftung im Lungenzentrum Hamm-Ahlen-Beckum sowie die Kooperation mit den niedergelassenen Pneumologen in der Region eine wunderbare Möglichkeit, die Patienten wirklich umfassend versorgen zu können. Diese enge und schnittstellenübergreifende Vernetzung möchte ich auch zukünftig weiter fördern und ausbauen.“

Dr. Markus Unnewehr ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und bald drei Kindern in Dortmund. Der Münsterländer kommt gebürtig aus Telgte und arbeitet gelegentlich ehrenamtlich im Ausland.

Lungenzentrum Hamm-Ahlen-Beckum bündelt Kompetenz für pneumologische Patienten

Regionale Zusammenarbeit für eine optimale Versorgung von Lungenpatienten

Erkrankungen der Lunge und der Atemwegsorgane sowie Lungenkrebs treten in Deutschland immer häufiger auf und haben große Auswirkungen auf die Lebensqualität und Lebenserwartung der Betroffenen.

Patienten mit diesen Erkrankungen sind in der Region Hamm, Ahlen, Beckum und darüber hinaus ab sofort auf höchstem Niveau versorgt: Gemeinsam mit niedergelassenen Fachärzten bündeln die Kliniken der St. Franziskus-Stiftung in einem Lungenzentrum ihre Kompetenz zur Behandlung von Erkrankungen der Lunge und der Atemwege. So ist ein spezialisiertes und höchst kompetentes Zentrum für die Region entstanden, in dem Patienten mit chronischen Erkrankungen der Atemwegsorgane oder Tumorerkrankungen der Lunge heimatnah eine umfassende, qualitativ hochwertige und moderne Diagnostik und Therapie erhalten. Am neuen Lungenzentrum beteiligt sind die St. Barbara-Klinik Hamm GmbH, das St. Franziskus-Hospital Ahlen sowie das St. Elisabeth-Hospital in Beckum; darüber hinaus niedergelassene Fachärzte für Pneumologie, Onkologie, Pathologie und Strahlentherapie.

„Viele – gerade auch chronische - Erkrankungen der Atemwegsorgane oder Tumorerkrankungen erfordern eine sehr spezielle Diagnostik, und oftmals ist eine langfristige und hochspezialisierte Therapie notwendig. Dafür haben wir mit dem Lungenzentrum eine zentrale Anlaufstelle für die Lungenpatienten in der Region geschaffen“, erläutert Dr. Norbert-Wolfgang Müller, Koordinator des Lungenzentrums, die Vorteile. „Durch die enge Zusammenarbeit aller Partner stehen den Patienten alle modernen Möglichkeiten vor Ort zur Verfügung.“

So insbesondere auch für Tumorpatienten: Wird ein Tumor in der Lunge in einer der beteiligten Kliniken oder Praxen diagnostiziert, können sofort die entsprechenden weiterführenden Untersuchungen in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern durchgeführt werden. Ist die Behandlung durch eine Operation möglich, wird diese umgehend in der Abteilung für Thoraxchirurgie im St. Franziskus-Hospital Ahlen durchgeführt. Darüber hinaus ist bei vielen Patienten eine Chemotherapie notwendig. Diese kann dann in direkter Zusammenarbeit von der Klinik für Hämatologie und Onkologie der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH übernommen werden, die auf neueste Verfahren der Chemo-, Immun- und Antikörpertherapie spezialisiert ist. Notwendige Strahlentherapien übernimmt die Praxis radiox. „Alle Kooperationspartner, die am Behandlungsprozess eines Tumorpatienten beteiligt sind, kommen wöchentlich in der Tumorkonferenz des Lungenzentrums zusammen. Dort besprechen wir gemeinsam – auf Grundlage aller vorliegenden Informationen - das optimale und individuelle Behandlungskonzept für jeden betroffenen Patienten“, zeigen die Chefärzte der kooperierenden Kliniken - Dr. Norbert-Wolfgang Müller, Su-Sin Kim, Dr. Stephan Wiechmann, Dr. Dr. Heinz A. Dürk und Dr. Frank Schlierkamp - die Vorteile der engen Kooperation von Kliniken und Praxen auf. „Durch die enge Zusammenarbeit stehen den Tumorpatienten alle Versorgungsmöglichkeiten zur Verfügung.“

Ist die stationäre Behandlungsphase abgeschlossen, übernehmen die kooperierenden pneumologischen und onkologischen niedergelassenen Fachärzte die Weiterbehandlung (Pneumologische Praxis Dres. Grammann und Francis in Hamm, Onkologische Praxen Dres. Bechtel, Grote-Metke, Christ in Hamm und Dres. Henrichs und Hermening in Oelde). „Durch die enge Zusammenarbeit sind wir umfassend über den stationären Behandlungsverlauf informiert und können die ambulante Weiterbehandlung gut darauf abstimmen“, erläutert George A. Francis den Benefit für die Patienten.

„Mit der Gründung des Lungenzentrums können wir die Wege für pneumologische Patienten in der Region deutlich verkürzen und jedem Patienten eine optimale Behandlung anbieten“, sind sich die Chefärzte der Kliniken einig, die ab Mitte des Jahres durch Dr. med. Markus Unnewehr, der als Chefarzt die Pneumologie der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH übernimmt, eine weitere fachliche Ergänzung erhalten.