Aktuelles

Veranstaltung zum Welthirntumortag 2019

Bereits zum 20. Mal fand am 08. Juni 2019 der Welthirntumortag, ins Leben gerufen von der Deutschen Hirntumorhilfe, statt. Um auf die Erkrankung und moderne Therapieverfahren aufmerksam zu machen, hat auch die St. Barbara-Klinik Hamm GmbH mit ihrer Klinik für Neurochirurgie und der Klinik für Stereotaktische Neurochirurgie am 06. Juni einen informativen Nachmittag für Betroffene, Angehörige, Fachärzte und Interessierte auf die Beine gestellt.
Mit Vorträgen, Informationsständen und dem persönlichen Austausch hatten die gut 90 Besucher im Heinrich-von-Kleist-Forum viele Möglichkeiten, sich zu informieren. Die Fachärzte aus der Neurochirurgie, Stereotaxie und Onkologie informierten über Klassifizierungen von Tumoren, moderne Operationsverfahren, die Bestrahlung/Radiochirurgie von Hirntumoren sowie die onkologische Therapie.
Besonders interessant waren neben den Fachvorträgen aber auch Berichte von Patienten, die ihre Erfahrungen über die operative Behandlung ihres Hirntumors, ihre Ängste, die Zeit der Diagnose und auch das Leben nach der Operation teilten.

„Das Leben auf den Kopf gestellt“

Experten und Betroffene berichten über Therapiemöglichkeiten und Erfahrungen bei einer Infoveranstaltung rund um den Welthirntumortag am 5. Juni 2019

Die Diagnose Hirntumor aus Sicht von Experten und Betroffenen: Priv.-Doz. Dr. med. Christian Ewelt und Maximilian Klein (v.l.) werden beide das Programm bei der Informationsveranstaltung am 5. Juni 2019 im Heinrich-Kleist-Forum mitgestalten. (Bild: Kuhn)

Mehr als 7.000 Menschen erhalten jährlich in Deutschland die Diagnose Hirntumor. Dazu kommen die Patienten, bei denen sich infolge einer anderen Krebserkrankung Metastasen im Gehirn finden. Die Diagnose stellt das Leben in der Regel völlig auf den Kopf und bringt bei den Betroffenen, aber auch bei den Angehörigen viele Fragen mit sich.

„Wir erleben ganz häufig, dass die Patienten sich direkt auf die Suche nach Informationen über die Erkrankung machen. Was ist ein Hirntumor überhaupt? Was bedeutet die Diagnose für mich? Welche Therapiemöglichkeiten gibt es? Wie sieht die Prognose aus? – alle diese Fragen tauchen auf und durch die Vielzahl an Informationsmöglichkeiten über das Internet steigt die Verunsicherung oft noch weiter“, weiß Priv.-Doz. Dr. Christian Ewelt, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie an der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen. „Verlässliche Informationen helfen, eine realistische Einschätzung über die eigene Erkrankung zu bekommen und aktiver Partner bei der Therapie zu sein.“

Um zu informieren und mehr Bewusstsein für die Erkrankung in der Öffentlichkeit zu schaffen, laden Ewelt und weitere Experten daher anlässlich des Welthirntumortages 2019 am Mittwoch, den 05. Juni 2019 ab 16.00 Uhr zu einem Informationsnachmittag in das Heinrich-Kleist-Forum Hamm ein. Die Spezialisten geben ein Update zu den aktuellen Therapiemöglichkeiten und Betroffene berichten über ihre Erfahrungen mit der Therapie und den Weg zurück in den Alltag. Eingeladen sind Betroffene, aber darüber hinaus auch Angehörige und Mediziner, die ihr Wissen zur Hirntumortherapie auf einem aktuellen Stand halten möchten.

Der Welthirntumortag wurde im Jahr 2000 auf Initiative der Deutschen Hirntumorhilfe ins Leben gerufen und findet in diesem Jahr bereits zum 20. Mal statt. Ziel des Aktionstages ist es, die Aufmerksamkeit der breiten Öffentlichkeit auf diese nur wenig bekannte Tumorerkrankung zu lenken, Solidarität mit den Betroffenen zu zeigen und Forschung und Wissenschaft zu fördern. Deutschlandweit beteiligen sich in diesem Jahr mehr als 30 Einrichtungen mit verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen am Welthirntumortag.

Welthirntumortag 2019 - "Moderne Hirntumortherapie"

Eine Veranstaltung für Betroffene, Angehörige, Fachärzte und Interessierte

  • Termin: 05. Juni 2019, 16.00 Uhr
  • Referenten:
    PD Dr. med. Christian Ewelt, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie
    Dr. med. Ralph E. Lehrke, Chefarzt der Klinik für Stereotaxie
    mit Team und Patienten
  • Veranstaltungsort: Heinrich-Kleist-Forum Hamm | Gerd-Bucerius-Saal
    (direkt gegenüber vom Hauptbahnhof Hamm)
  • Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist kostenfrei.
  • Das Programm zum Download.

Priv.-Doz. Dr. med. Christian Ewelt offiziell in die Reihen der Chefärzte der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH aufgenommen

Das Direktorium der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH und der Vorstand der St. Franziskus-Stiftung Münster hießen Priv.-Doz. Dr. med. Christian Ewelt herzlich willkommen: Maria Bomert, Dr. Daisy Hünefeld, Priv.-Doz. Dr. med. Christian Ewelt, Frank Lohmann (v.l.n.r.) (Bild: Julia Kuhn).

Am gestrigen Dienstag ist Priv.-Doz. Dr. med. Christian Ewelt nunmehr auch offiziell in feierlichem Rahmen als neuer Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie in seine neue Position eingeführt worden. Rund 100 Kollegen, Wegbegleiter, Freunde und die Familie waren gekommen, um ihn mit guten Wünschen für seine neue Aufgabe zu begleiten.

Nach einem Gottesdienst hieß Dr. Daisy Hünefeld, Mitglied im Vorstand der Franziskus-Stiftung, den 42-jährigen Facharzt für Neurochirurgie im Namen des Trägers willkommen und übergab ihm nun im feierlichen Rahmen die Führung der Klinik für Neurochirurgie. Ewelt, der zuvor Leitender Oberarzt an der Klinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikums Münster war, hat die Neurochirurgie der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH zum 01. Oktober 2018 übernommen. Dementsprechend bedankte er sich bei seinem Team und den übrigen Kolleginnen und Kollegen für die herzliche Aufnahme. Zukünftig will er den guten Ruf der Neurochirurgie in der Region weiter ausbauen und vor allem die Zertifizierung der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft zum Wirbelsäulenzentrum (Level II) erreichen. Er betonte, dass sich die zukünftigen Ziele nur in einem gut eingespielten Team erreichen lassen und er diesbezüglich auf eine tolle Mannschaft getroffen sei. Auch Frank Lohmann, Geschäftsführer der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH, blickte zufrieden auf die ersten Monate zurück und wünschte Erfolg und Gottes Segen für die neue Aufgabe.

Anschließend klang der Abend in gemütlicher Runde mit gutem Essen und guten Gesprächen aus.

Patientendienstag XL in der St. Barbara-Klinik

  • Thema: Rückenschmerz und minimal-invasive Behandlungsmöglichkeiten in der modernen Neurochirurgie
  • Referenten: Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Christian Ewelt und Team
  • Termin: Dienstag, 05. Februar 2018, 18 Uhr
  • Ort: Konferenzraum 1 (im Untergeschoss) der St. Barbara-Klinik
  • der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich
  • Das vollständige Vortragsprogramm sehen Sie hier.

Priv.-Doz. Dr. Christian Ewelt seit 01.10. Chefarzt der Neurochirurgie der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH

Priv.-Doz. Dr. med. Christian Ewelt hat zum 01.10.2018 die Leitung der Klinik für Neurochirurgie in der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH übernommen (Bild: Kerkmann).

Experte kommt vom Universitätsklinikum Münster

Zum 01.10. hat Priv.-Doz. Dr. Christian Ewelt die Leitung der Klinik für Neurochirurgie in der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH übernommen. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Dr. Ewelt einen sehr erfahrenen Neurochirurgen gewinnen konnten, der unsere etablierten Schwerpunkte, die auch überregional von Bedeutung sind, aufnehmen und ausbauen wird“, begrüßt Geschäftsführer Frank Lohmann den neuen Chefarzt. 

Der 42-jährige Facharzt für Neurochirurgie ist in Billerbeck geboren und studierte Medizin an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Seine Zeit als Assistenzarzt absolvierte er im Kantonsspital St. Gallen/ Schweiz, im Universitätsklinikum Düsseldorf und im Universitätsklinikum Münster. Zuletzt war er dort stellvertretender Direktor der Neurochirurgie. Er hat langjährige Erfahrung in der chirurgischen Behandlung von Hirntumoren, der offenen und endoskopischen Schädelbasischirurgie sowie komplexer Wirbelsäulenchirurgie. Damit wird er die bestehenden Schwerpunkte der neurochirurgischen Klinik sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Traumazentrum fortsetzen und weiter entwickeln. Auch die Erkenntnisse aus seiner umfassenden wissenschaftlichen Tätigkeit werden in seine Arbeit einfließen. So unter anderem in der Hirntumorchirurgie, wo beispielsweise der Einsatz eines Fluoreszenzfarbstoffes und eines speziellen UV-Lichts während der Operation eine genaue Kennzeichnung des Tumorgewebes im Gehirn ermöglicht. Damit kann der Tumor hoch präzise entfernt werden. Dies ist insbesondere bei Tumoren wichtig, die tief in das eigentliche Hirngewebe eingewachsen und damit schwer zu entfernen sind.

„Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung. Gemeinsam im erfahrenen Team wollen wir den langjährig guten Ruf der Neurochirurgie in der St. Barbara-Klinik weiterführen und ausbauen“, erzählt Ewelt von seinen zukünftigen Plänen für die Fachklinik. So ist die Neurochirurgie weit über die Grenzen Hamms hinaus bekannt für höchstes fachliches Niveau in der chirurgischen Behandlung von Hirntumoren, Metastasen sowie anderen Erkrankungen des Gehirns und der Wirbelsäule. Gemeinsam mit der Unfall- und Allgemeinchirurgie sowie weiteren Abteilungen der Klinik ist die Klinik für Neurochirurgie als Traumazentrum zertifiziert. Im Kopfzentrum besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Augen- und HNO-Abteilung und auch die Neuroradiologie, die Stereotaxie und Onkologie sind eng eingebunden. „Gerade die tägliche Vielfalt ist unglaublich spannend. Und dass wir mit unserer Arbeit Menschen mit oft sehr komplexen und einschneidenden Erkrankungen oder nach schweren Unfällen eine Perspektive bieten können, macht den Beruf für mich aus.“