Aktuelles

Neurochirurgie und HNO-Belegabteilung an der St. Barbara-Klinik erfolgreich zum Schädelbasiszentrum zertifiziert

Freuen sich über die Zertifizierung der St. Barbara-Klinik zum Schädelbasiszentrum: Dr. Michael Oelerich, Leitender Arzt der Radiologie, Priv.-Doz. Dr. Christian Ewelt, Chefarzt der Neurochirurgie und Dr. Dr. Jürgen Abrams, Leitender Arzt der HNO-Heilkunde. (Bild: Lisa Kerkmann)

Im Herbst dieses Jahres wurde die Klinik für Neurochirurgie unter der Leitung von Priv.-Doz. Dr. Christian Ewelt gemeinsam mit der Belegabteilung für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Plastische Operationen, Schlafmedizin und Endokrine Halschirurgie unter der Leitung von Dr. Dr. Jürgen Abrams in Kooperation mit weiteren Fachbereichen durch die Deutsche Gesellschaft für Schädelbasischirurgie e.V. zum Schädelbasiszentrum zertifiziert. „Das ist eine herausragende Entwicklung für die St. Barbara-Klinik“, unterstreicht Geschäftsführer Thorsten Keuschen die Bedeutung der Zertifizierung. „Damit sind wir eines von fünf zertifizierten Schädelbasiszentren in NRW. Das macht uns natürlich stolz.“

Im Rahmen der engen Zusammenarbeit vieler Fachbereiche werden vor allem Patientinnen und Patienten mit gut- und bösartigen Tumoren an der Schädelbasis, aber auch mit Verletzungen, Entwicklungsstörungen, Missbildungen oder Entzündungen in diesem Bereich behandelt. Die Erkrankungen und Verletzungen sind in der Regel komplex und erfordern daher die enge Kooperation vieler Fachdisziplinen. So sind insgesamt 11 Behandlungspartner am Zentrum beteiligt, darunter auch die Klink für Radiologie und Neuroradiologie, die Klinik für Hämatologie und Onkologie, die Klinik für Stereotaxie, die Augenheilkunde und weitere externe Kooperationspartner wie die Praxis Dres. Bergermann und Heinicke im Bereich der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, die strahlentherapeutische Praxis radiox.

Apparativ steht für die komplexen chirurgischen Eingriffe eine vollumfängliche mikrochirurgische und endoskopische OP-Ausstattung zur Verfügung. „Mit den vorhandenen Möglichkeiten können wir die Patienten möglichst minimal-invasiv operieren und so eine schonende Behandlung umsetzen“, erklärt Priv.-Doz. Dr. Christian Ewelt. Darüber hinaus profitieren die Patienten von einer Behandlung der kurzen Wege, da ein Großteil der Behandlungspartner unter einem Dach zusammenarbeitet. So kann eine umfassende Diagnostik, eine leitliniengerechte Therapie und Nachsorge gewährleistet werden. In der wöchentlichen Tumorkonferenz mit interdisziplinärer Besetzung wird für die Patienten mit Tumorerkrankungen ein individuelles Behandlungskonzept unter Berücksichtigung aller zur Verfügung stehenden Behandlungsoptionen erstellt. Darüber hinaus ergibt sich aus dem Zentrum durch die Bündelung der Kompetenzen ein hochspezialisiertes Konsiliar- und Beratungsangebot, von dem auch andere Kliniken, Fachbereiche und niedergelassene Fachärzte profitieren.

Intraoperative gezielte Bestrahlung von malignen Hirntumoren (IORT) in der St. Barbara-Klinik

Jedes Jahr werden in der Klinik für Neurochirurgie unter Leitung von Priv.-Doz. Dr. Christian Ewelt mehr als 200 Patientinnen und Patienten mit Hirntumoren operativ behandelt. Schnell wachsende Hirntumore (z.B. Glioblastome/ Metastasen) erfordern in der Regel nach der Operation eine Nachbehandlung in Form einer Strahlen- und/ oder Chemotherapie.

Optimal für die Patienten ist eine Bestrahlung, die direkt nach der Tumorresektion noch während der Operation stattfinden kann. Dabei wird das Bestrahlungsgerät nach Entfernung des Tumors vom Operateur in der Tumor-Resektionshöhle platziert. Die dafür notwendige Infrastruktur ist bereits jetzt weitgehend in der Barbara-Klinik vorhanden und im Brustzentrum der Klinik werden Patientinnen mit einem Mamma-Karzinom bereits seit mehr als acht Jahren erfolgreich mit dieser Technik behandelt.

Die Erstellung des medizinischen Behandlungsplanes erfolgt durch Dr. Ralph E. Lehrke, Chefarzt der Klinik für stereotaktische Neurochirurgie. Neben seiner Tätigkeit in der Barbara-Klinik führt er bereits seit vielen Jahren Bestrahlungsbehandlungen am Nervensystem im Deutschen Cyberknife Zentrum in Soest durch. Technisch wird die intraoperative Bestrahlung durch Dr. Norbert Lang überwacht, der als Medizinphysiker ebenfalls der Klinik für stereotaktische Neurochirurgie angehört.

Nach der „INTRAMET“-Studie aus dem Jahr 2017 hat die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO die IORT als „standard of care“ der postoperativen Bestrahlungsbehandlung aufgenommen.

Damit erhalten die bei in der St. Barbara-Klinik behandelten Patientinnen und Patienten die sonst erforderliche postoperative externe Bestrahlungstherapie bereits intraoperativ. Der zusätzliche Zeitaufwand in der Operation ist mit 30 Minuten überschaubar. Zusätzliche Risiken für den Patienten sind in der Regel nicht zu erwarten. Durch die enge Zusammenarbeit mit der im Hause befindlichen Klinik für Hämatologie und Onkologie kann die ggf. notwendige weitere chemotherapeutische Behandlung unmittelbar im Anschluss erfolgen.

Mit dem Klinikum Augsburg, der Universitätsklinik Mannheim, der TU München und dem Klinikum Stuttgart ist die St. Barbara-Klinik deutschlandweit die fünfte Klinik, die die intraoperative Bestrahlung bei Hirntumoren anbieten kann.

Wirbelsäulen-OPs werden nach Möglichkeit minimal-invasiv durchgeführt

Operative Eingriffe an der Wirbelsäule aufgrund eines Bandscheibenvorfalls oder einer Behandlung der Facettengelenke gehören zu den häufigsten und täglichen Eingriffen der Neurochirurgie. In der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen können diese Eingriffe seit einiger Zeit auch endoskopisch durchgeführt werden.Beim sogenannten Facettensyndrom verursachen degenerative oder entzündliche Prozesse Schmerzen, die sich auf die Wirbelgelenke beschränken oder auch auf benachbarte Nervenwurzeln übergreifen können und damit häufig in den Rücken oder sogar bis in den Oberschenkel ausstrahlen. Beim Bandscheibenvorfall drückt vorgewölbtes oder ausgetretenes Bandscheibengewebe auf die Nervenwurzel und verursacht so die abhängig vom betroffenen Segment typischen Symptome. Kann eine konservative Behandlung nicht den gewünschten Erfolg erzielen, kommt eine operative Therapie in Frage.

Seit einiger Zeit ist es möglich, diese Eingriffe endoskopisch durchzuführen. „Die Patienten profitieren bei beiden Erkrankungen ganz deutlich von der minimal-invasiven, endoskopischen OP-Methode“, sagt Priv.-Doz. Dr. Christian Ewelt, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie. „Durch die kleinen Schnitte entsteht kaum Narbengewebe und auch die Wundheilung ist deutlich schneller und komplikationsloser. Teilweise können die Eingriffe sogar in Lokalanästhesie durchgeführt werden, was gerade bei älteren Patienten weniger Belastung für den Gesamtorganismus mit sich bringt.“ Darüber hinaus können die Patienten häufig schneller mobilisiert werden und erlangen so ihre Beweglichkeit besser zurück.

Außergewöhnliche Deckengestaltung bringt neue Impulse für Patienten auf der Intensivstation

Auf Initiative von Gesundheits- und Krankenpflegerin Judith Pannock (rechts) und Chefarzt PD Dr. Christian Ewelt (links) erhielt ein Zimmer auf der Intensivstation im Rahmen eines Projektes eine außergewöhnliche Deckengestaltung (Bild: Julia Kuhn).

Seit Kurzem steht für die Patientinnen und Patienten der Intensivstation 1c in der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen ein ganz besonderes Zimmer zur Verfügung: Eine Lichtdecke verschönert den Raum nicht nur optisch, sondern trägt auch ganz aktiv dazu bei, dass sich Patienten, Angehörige und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im oft stressigen Alltag auf der Intensivstation ein wenig entspannen können.

Die Idee dazu hatte Gesundheits- und Krankenpflegerin Judith Pannock, die auf der Station 1c arbeitet. Für ihre Weiterbildung zur Fachkrankenschwester für Anästhesie- und Intensivpflege wollte sie ein Projekt umsetzen, das einen Benefit für die Patienten darstellt und dessen Ergebnis auch den Pflegenden neue Impulse für die tägliche Arbeit bringt. „Es klingt verrückt, aber die Idee kam mir tatsächlich dadurch, dass ich zuhause festgestellt habe, dass meine Meerschweinchen in unserer recht dunklen Wohnung und durch meinen Schichtdienst unglaubliche Probleme mit dem Tag-/Nachrhythmus hatten. Dadurch waren sie extrem gestresst“, berichtet Judith Pannock. „Um Abhilfe zu schaffen, habe ich mit einer Tageslichtlampe und einem Naturmotiv den Tag-/Nachtrhythmus künstlich unterstützt und schon nach kurzer Zeit stellte sich eine Besserung ein.“

In dem fehlenden Tag-/Nacht-Rhythmus sah die 27-Jährige eine wichtige Parallele zu den Patientinnen und Patienten auf unserer Intensivstation. Tatsächlich ist das Stressniveau auf der Intensivstation für die Patientinnen und Patienten unglaublich hoch: Durch den kontinuierlich hohen Geräuschpegel, die Geräte, die durchgehend notwendigen pflegerischen und medizinischen Interventionen sind sie Tag und Nacht ständigen Störungen ausgesetzt und finden oft nur wenig Ruhe.

Ich habe dann überlegt, wie man meine Idee, die sich im heimischen Bereich bewährt hat, auch für die Intensivpatienten umsetzen kann“, erinnert sich Judith Pannock. „Und bin dann darauf gestoßen, dass in vielen anderen Bereichen schon sogenannte Lichtdecken eingesetzt werden – meistens natürlich wegen der schönen Optik.“ Für das Patientenzimmer in der St. Barbara-Klinik wählte Pannock eine Lichtdecke mit einem beleuchteten ruhigen Himmels- und Naturmotiv aus, das in die Zimmerdecke eingelassen wurde und über eine dimmbare Schaltung je nach Tageszeit und Patientenbedürfnis heller-, dunkler- oder ganz ausgeschaltet werden kann.

„Mit dem Blick in den Himmel können wir den Patienten nicht nur Wohlgefühl vermitteln, sondern wir können die Lichtdecke auch aktiv in unsere pflegerische Arbeit einbinden“, macht auch Annegret von den Berg, pflegerische Stationsleitung der Station 1c deutlich. „So können wir die beruhigenden und behütenden Reize zum Beispiel im Rahmen der basalen Stimulation nutzen. Darüber hinaus wirkt die Gestaltung des Zimmers auch auf die Angehörigen beruhigend und viele Pflegende empfinden die Arbeit in dem Zimmer wie eine kleine Auszeit.“

Dieser Meinung schließt sich auch Priv.-Doz. Dr. Christian Ewelt, Chefarzt der Neurochirurgie, an: „Gerade auch für viele neurochirurgische Patienten wirken sich die Entspannung und die angenehmen Reize, die sie in dem Zimmer erfahren können, positiv auf den Heilungsverlauf aus.“

Judith Pannock konnte ihr Projekt mit viel persönlichem Engagement innerhalb von sechs Monaten umsetzen. Jetzt erhebt sie im Rahmen einer Untersuchung systematisch, welche Wirkungen die Deckengestaltung auf die Patientinnen und Patienten, aber auch auf die Angehörigen und Kollegen auf der Intensivstation hat. „Wir wollen natürlich genau wissen, ob und wie die Lichtdecke wirkt. Dann könnte man das Projekt eventuell auch weiter ausweiten und so nach und nach eine positivere Atmosphäre im Alltag auf der Intensivstation, oder auch in anderen Bereichen schaffen.“

Veranstaltung zum Welthirntumortag 2019

Bereits zum 20. Mal fand am 08. Juni 2019 der Welthirntumortag, ins Leben gerufen von der Deutschen Hirntumorhilfe, statt. Um auf die Erkrankung und moderne Therapieverfahren aufmerksam zu machen, hat auch die St. Barbara-Klinik Hamm GmbH mit ihrer Klinik für Neurochirurgie und der Klinik für Stereotaktische Neurochirurgie am 06. Juni einen informativen Nachmittag für Betroffene, Angehörige, Fachärzte und Interessierte auf die Beine gestellt.
Mit Vorträgen, Informationsständen und dem persönlichen Austausch hatten die gut 90 Besucher im Heinrich-von-Kleist-Forum viele Möglichkeiten, sich zu informieren. Die Fachärzte aus der Neurochirurgie, Stereotaxie und Onkologie informierten über Klassifizierungen von Tumoren, moderne Operationsverfahren, die Bestrahlung/Radiochirurgie von Hirntumoren sowie die onkologische Therapie.
Besonders interessant waren neben den Fachvorträgen aber auch Berichte von Patienten, die ihre Erfahrungen über die operative Behandlung ihres Hirntumors, ihre Ängste, die Zeit der Diagnose und auch das Leben nach der Operation teilten.

„Das Leben auf den Kopf gestellt“

Experten und Betroffene berichten über Therapiemöglichkeiten und Erfahrungen bei einer Infoveranstaltung rund um den Welthirntumortag am 5. Juni 2019

Die Diagnose Hirntumor aus Sicht von Experten und Betroffenen: Priv.-Doz. Dr. med. Christian Ewelt und Maximilian Klein (v.l.) werden beide das Programm bei der Informationsveranstaltung am 5. Juni 2019 im Heinrich-Kleist-Forum mitgestalten. (Bild: Kuhn)

Mehr als 7.000 Menschen erhalten jährlich in Deutschland die Diagnose Hirntumor. Dazu kommen die Patienten, bei denen sich infolge einer anderen Krebserkrankung Metastasen im Gehirn finden. Die Diagnose stellt das Leben in der Regel völlig auf den Kopf und bringt bei den Betroffenen, aber auch bei den Angehörigen viele Fragen mit sich.

„Wir erleben ganz häufig, dass die Patienten sich direkt auf die Suche nach Informationen über die Erkrankung machen. Was ist ein Hirntumor überhaupt? Was bedeutet die Diagnose für mich? Welche Therapiemöglichkeiten gibt es? Wie sieht die Prognose aus? – alle diese Fragen tauchen auf und durch die Vielzahl an Informationsmöglichkeiten über das Internet steigt die Verunsicherung oft noch weiter“, weiß Priv.-Doz. Dr. Christian Ewelt, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie an der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen. „Verlässliche Informationen helfen, eine realistische Einschätzung über die eigene Erkrankung zu bekommen und aktiver Partner bei der Therapie zu sein.“

Um zu informieren und mehr Bewusstsein für die Erkrankung in der Öffentlichkeit zu schaffen, laden Ewelt und weitere Experten daher anlässlich des Welthirntumortages 2019 am Mittwoch, den 05. Juni 2019 ab 16.00 Uhr zu einem Informationsnachmittag in das Heinrich-Kleist-Forum Hamm ein. Die Spezialisten geben ein Update zu den aktuellen Therapiemöglichkeiten und Betroffene berichten über ihre Erfahrungen mit der Therapie und den Weg zurück in den Alltag. Eingeladen sind Betroffene, aber darüber hinaus auch Angehörige und Mediziner, die ihr Wissen zur Hirntumortherapie auf einem aktuellen Stand halten möchten.

Der Welthirntumortag wurde im Jahr 2000 auf Initiative der Deutschen Hirntumorhilfe ins Leben gerufen und findet in diesem Jahr bereits zum 20. Mal statt. Ziel des Aktionstages ist es, die Aufmerksamkeit der breiten Öffentlichkeit auf diese nur wenig bekannte Tumorerkrankung zu lenken, Solidarität mit den Betroffenen zu zeigen und Forschung und Wissenschaft zu fördern. Deutschlandweit beteiligen sich in diesem Jahr mehr als 30 Einrichtungen mit verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen am Welthirntumortag.

Welthirntumortag 2019 - "Moderne Hirntumortherapie"

Eine Veranstaltung für Betroffene, Angehörige, Fachärzte und Interessierte

  • Termin: 05. Juni 2019, 16.00 Uhr
  • Referenten:
    PD Dr. med. Christian Ewelt, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie
    Dr. med. Ralph E. Lehrke, Chefarzt der Klinik für Stereotaxie
    mit Team und Patienten
  • Veranstaltungsort: Heinrich-Kleist-Forum Hamm | Gerd-Bucerius-Saal
    (direkt gegenüber vom Hauptbahnhof Hamm)
  • Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist kostenfrei.
  • Das Programm zum Download.

Priv.-Doz. Dr. med. Christian Ewelt offiziell in die Reihen der Chefärzte der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH aufgenommen

Das Direktorium der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH und der Vorstand der St. Franziskus-Stiftung Münster hießen Priv.-Doz. Dr. med. Christian Ewelt herzlich willkommen: Maria Bomert, Dr. Daisy Hünefeld, Priv.-Doz. Dr. med. Christian Ewelt, Frank Lohmann (v.l.n.r.) (Bild: Julia Kuhn).

Am gestrigen Dienstag ist Priv.-Doz. Dr. med. Christian Ewelt nunmehr auch offiziell in feierlichem Rahmen als neuer Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie in seine neue Position eingeführt worden. Rund 100 Kollegen, Wegbegleiter, Freunde und die Familie waren gekommen, um ihn mit guten Wünschen für seine neue Aufgabe zu begleiten.

Nach einem Gottesdienst hieß Dr. Daisy Hünefeld, Mitglied im Vorstand der Franziskus-Stiftung, den 42-jährigen Facharzt für Neurochirurgie im Namen des Trägers willkommen und übergab ihm nun im feierlichen Rahmen die Führung der Klinik für Neurochirurgie. Ewelt, der zuvor Leitender Oberarzt an der Klinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikums Münster war, hat die Neurochirurgie der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH zum 01. Oktober 2018 übernommen. Dementsprechend bedankte er sich bei seinem Team und den übrigen Kolleginnen und Kollegen für die herzliche Aufnahme. Zukünftig will er den guten Ruf der Neurochirurgie in der Region weiter ausbauen und vor allem die Zertifizierung der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft zum Wirbelsäulenzentrum (Level II) erreichen. Er betonte, dass sich die zukünftigen Ziele nur in einem gut eingespielten Team erreichen lassen und er diesbezüglich auf eine tolle Mannschaft getroffen sei. Auch Frank Lohmann, Geschäftsführer der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH, blickte zufrieden auf die ersten Monate zurück und wünschte Erfolg und Gottes Segen für die neue Aufgabe.

Anschließend klang der Abend in gemütlicher Runde mit gutem Essen und guten Gesprächen aus.

Patientendienstag XL in der St. Barbara-Klinik

  • Thema: Rückenschmerz und minimal-invasive Behandlungsmöglichkeiten in der modernen Neurochirurgie
  • Referenten: Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Christian Ewelt und Team
  • Termin: Dienstag, 05. Februar 2018, 18 Uhr
  • Ort: Konferenzraum 1 (im Untergeschoss) der St. Barbara-Klinik
  • der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich
  • Das vollständige Vortragsprogramm sehen Sie hier.

Priv.-Doz. Dr. Christian Ewelt seit 01.10. Chefarzt der Neurochirurgie der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH

Priv.-Doz. Dr. med. Christian Ewelt hat zum 01.10.2018 die Leitung der Klinik für Neurochirurgie in der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH übernommen (Bild: Kerkmann).

Experte kommt vom Universitätsklinikum Münster

Zum 01.10. hat Priv.-Doz. Dr. Christian Ewelt die Leitung der Klinik für Neurochirurgie in der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH übernommen. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Dr. Ewelt einen sehr erfahrenen Neurochirurgen gewinnen konnten, der unsere etablierten Schwerpunkte, die auch überregional von Bedeutung sind, aufnehmen und ausbauen wird“, begrüßt Geschäftsführer Frank Lohmann den neuen Chefarzt. 

Der 42-jährige Facharzt für Neurochirurgie ist in Billerbeck geboren und studierte Medizin an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Seine Zeit als Assistenzarzt absolvierte er im Kantonsspital St. Gallen/ Schweiz, im Universitätsklinikum Düsseldorf und im Universitätsklinikum Münster. Zuletzt war er dort stellvertretender Direktor der Neurochirurgie. Er hat langjährige Erfahrung in der chirurgischen Behandlung von Hirntumoren, der offenen und endoskopischen Schädelbasischirurgie sowie komplexer Wirbelsäulenchirurgie. Damit wird er die bestehenden Schwerpunkte der neurochirurgischen Klinik sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Traumazentrum fortsetzen und weiter entwickeln. Auch die Erkenntnisse aus seiner umfassenden wissenschaftlichen Tätigkeit werden in seine Arbeit einfließen. So unter anderem in der Hirntumorchirurgie, wo beispielsweise der Einsatz eines Fluoreszenzfarbstoffes und eines speziellen UV-Lichts während der Operation eine genaue Kennzeichnung des Tumorgewebes im Gehirn ermöglicht. Damit kann der Tumor hoch präzise entfernt werden. Dies ist insbesondere bei Tumoren wichtig, die tief in das eigentliche Hirngewebe eingewachsen und damit schwer zu entfernen sind.

„Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung. Gemeinsam im erfahrenen Team wollen wir den langjährig guten Ruf der Neurochirurgie in der St. Barbara-Klinik weiterführen und ausbauen“, erzählt Ewelt von seinen zukünftigen Plänen für die Fachklinik. So ist die Neurochirurgie weit über die Grenzen Hamms hinaus bekannt für höchstes fachliches Niveau in der chirurgischen Behandlung von Hirntumoren, Metastasen sowie anderen Erkrankungen des Gehirns und der Wirbelsäule. Gemeinsam mit der Unfall- und Allgemeinchirurgie sowie weiteren Abteilungen der Klinik ist die Klinik für Neurochirurgie als Traumazentrum zertifiziert. Im Kopfzentrum besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Augen- und HNO-Abteilung und auch die Neuroradiologie, die Stereotaxie und Onkologie sind eng eingebunden. „Gerade die tägliche Vielfalt ist unglaublich spannend. Und dass wir mit unserer Arbeit Menschen mit oft sehr komplexen und einschneidenden Erkrankungen oder nach schweren Unfällen eine Perspektive bieten können, macht den Beruf für mich aus.“