Aktuelles aus dem Brustzentrum Hamm

Neue Kooperation mit der Fachklinik Hornheide für Brustrekontruktionen

Ein starkes Team für die Patientinnen: Tobias Tan Tjhen, Prof. Dr. Tobias Hirsch, Frank Holms und Dr. Claudia Strunk (Bild: Kerkmann).

Das Brustzentrum Hamm hat eine lange Tradition. Bereits 2005 wurde es als eines der ersten Brustzentren in NRW zertifiziert. In einem langjährig gewachsenen, leistungsfähigen Netzwerk mit vielen niedergelassenen Fachärzten werden Brustkrebs-Patientinnen aus der Region Hamm, aber auch darüber hinaus optimal versorgt. Sie profitieren von der gewachsenen Kompetenz und dem großen Erfahrungsschatz, den sowohl Ärzte und Pflegende, aber auch Therapeuten und weitere Wegbegleiter mitbringen.

Mit dem Ruhestand von Dr. Hermann Wiebringhaus, der langjährig Sprecher des Vorstandes im Brustzentrum war, hat Dr. Claudia Strunk diese Position übernommen. Sie ist als Funktionsoberärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe an der St. Barbara-Klinik ebenfalls seit vielen Jahren am Auf- und Ausbau des Brustzentrums Hamm beteiligt. Sie leitet die konservative gynäkologische Onkologie und ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Senologie und Onkologie. Zusammen mit Oberarzt Frank Holms, der den operativen Schwerpunkt im Brustzentrum verantwortet und Tobias Tan Tjhen, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, hat sich ein kompetentes Leitungsteam für den stationären Bereich des Brustzentrums in der St. Barbara-Klinik etabliert.

Gemeinsam mit allen Behandlungspartnern des Brustzentrums setzen sich die drei Mediziner mit einem großen Team dafür ein, dass betroffene Frauen auf dem Stand jeweils aktueller Therapieempfehlungen behandelt werden. Ergänzt wird die klassisch medizinische Therapie durch Angebote, die die psychischen und sozialen Folgen der Brustkrebs-Erkrankung auffangen. Hier steht den Patientinnen u.a. auch eine Breast Care Nurse mit Beratung und Patientinnen-Seminaren zur Seite. „Uns allen ist gemeinsam, dass wir Brustkrebs nicht als isolierte Erkrankung der Brust betrachten, sondern bei der Behandlung den ganzen Menschen mit all seinen Bedürfnissen in den unterschiedlichen Dimensionen des Menschseins betrachten“, macht Dr. Claudia Strunk die grundsätzliche Ausrichtung des Zentrums deutlich.

„Hinsichtlich des therapeutischen Gesamtkonzeptes gilt nicht mehr wie früher eine streng hierarchische Therapie-Reihenfolge mit der Operation an erster Stelle“, benennt Dr. Claudia Strunk eine der bedeutsamsten und richtungsweisenden Änderungen in der Konzeptionierung der Brustkrebstherapie. Mit dem Wissen um unterschiedliche Brustkrebstypen mit Tumorbezogenen Therapieerfordernissen und unter Berücksichtigung  persönlicher Bedürfnisse der Patientinnen werden heute in unserem BrustZentrum jeweils individualisierte Therapiekonzepte erstellt. Die unterschiedlichen Therapiebausteine aus den Bereichen der onkologischen medikamentösen Therapie, der operativen und strahlentherapeutischen Therapie werden dabei in variablen Reihenfolgen zu passenden Gesamtkonzepten zusammengefügt.

Im Rahmen der kontinuierlichen Verbesserung der Versorgung unserer Patientinnen und der Weiterentwicklung des BrustZentrums Hamm wurde Mitte des Jahres eine enge Kooperation mit der Fachklinik Hornheide Münster entwickelt. Der Grund: Früher erhielten Frauen, die im Rahmen der operativen Versorgung einen Wiederaufbau der Brust benötigten und wünschten, eine Rekonstruktion der Brust durch sogenannte „gestielte“ Eigengeweberekonstruktionen. Durch die Weiterentwicklung der Operationsverfahren sind mittlerweile Rekonstruktionen der Brust mit Eigengewebe unter Verwendung mikrochirurgischer Gefäß-Neuanschlüsse „State of the Art“. Dies ist eine klassische Domäne der Plastischen Chirurgie.

Die Fachklinik Hornheide ist seit vielen Jahren auf plastische und rekonstruktive Chirurgie im Bereich der Brust spezialisiert. Mit jeweils individuell auf die Patientin abgestimmten Verfahren wird die Brust rekonstruiert. Für die optimale Beratung der Patientinnen und Abstimmung der jeweils individuellen Aufbaustrategie bieten die Operateure des Brustzentrums zusammen mit Prof. Dr. med. Tobias Hirsch, Chefarzt der Abteilung für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie an der Fachklinik Hornheide, regelmäßig eine interdisziplinäre Sprechstunde in der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen an. So kennen die Patientinnen die jeweils nächsten Schritte der Behandlung, da die Therapie in engem Austausch der Behandlungsteams erfolgt.

„Uns ist wichtig, dass die Patientinnen bereits zu Beginn der gesamten Behandlung gut informiert sind und ihre Situation einschätzen können. In der Sprechstunde zur Rekonstruktion werden alle bestehenden Optionen angesprochen und die Frauen können für sich im Lauf der Behandlung eine individuelle Entscheidung treffen, welchen Weg sie gehen möchten“, erklärt Tobias Tan Tjhen. „Mit der Fachklinik Hornheide konnten wir eins der größten Zentren in Deutschland für eine Zusammenarbeit gewinnen und das Netzwerk der Behandlungspartner in unserem Brustzentrum entscheidend ausbauen“.

Am Ende zählt für uns, dass wir für jede Patientin die verschiedenen Säulen der Therapie mit Onkologie bzw. medikamentöser Therapie, Operativer Therapie, Radiotherapie und rekonstruktiver Therapie optimal kombiniert haben und für die Frau ein optimales Behandlungsergebnis erzielt wird.“


KOMM-MIT im Brustkrebsmonat Oktober

Patientinnenseminar erklärt komplementäre Medizin und lädt zum Mitmachen ein

Ulrike Rohe ist Breast-Care-Nurse und bietet ab Oktober ein neues Patientinnenseminar an.

Die Diagnose Krebs nimmt einem unerwartet alle Sicherheiten und Selbstverständlichkeiten – „Nichts ist mehr so, wie es war!“. Neben den bewährten Standardtherapien wie Operation, Strahlentherapie und Systemtherapie (Chemotherapie, Antikörpertherapie, Antihormontherapie) möchten Menschen, die an Krebs erkrankt sind, alles tun, um ihre Heilungschancen zu verbessern und Ihre Lebensqualität unter Therapie zu steigern.

Im Brustkrebsmonat Oktober startet ein neues Angebot des Brustzentrums Hamm: das KOMM-MIT-Patientinnenseminar. KOMM-MIT steht für KOMplementäre Medizin erklärt und MITgemacht. Ab Dienstag, dem 22. Oktober bietet Breast-Care-Nurse Ulrike Rohe wöchentlich Patientenseminare zu Bereichen der komplementären Therapie an. Die Themen wechseln regelmäßig und reichen von Entspannungsangeboten über Aromatherapie bis zu Ernährungsberatung oder Sport.

Die Treffen finden ab dem 22. Oktober jeden Dienstag von 13:00-14:30 Uhr im Wohnzimmer der Station 3b statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.      


„Früherkennung rettet bei Brustkrebs Leben“

Die wichtigsten Fragen und Antworten im Brustkrebsmonat Oktober

Starkes Team für die Patientinnen: Chefarzt Tobias Tan Tjhen (Mitte) und die Oberärzte Dr. Claudia Strunk und Frank Holms.

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen – und die Diagnose stellt bei fast 70.000 Frauen jährlich das Leben komplett auf den Kopf. „Die meisten Frauen werden von heute auf morgen aus ihrem gewohnten Leben herausgerissen. Bisherige Sicherheiten und zukunftsgerichtete Lebenspläne scheinen allesamt plötzlich in Auflösung.“, beschreibt Dr. Claudia Strunk, Oberärztin der Frauenklinik an der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen und Sprecherin des Vorstandes im Brustzentrum Hamm, die Situation in der sich viele Patientinnen nach der Diagnose befinden. Tobias Tan Tjhen, Chefarzt an der Frauenklinik der St. Barbara-Klinik und im Brustzentrum beantwortet anlässlich des Brustkrebsmonats die wichtigsten Fragen.

Welche Rolle spielt die Früherkennung und was kann jede einzelne Frau dabei tun?

Früherkennung ist entscheidend und kann Leben retten. Je früher ein Tumor erkannt wird, desto besser ist auch in den meisten Fällen die Prognose. Wichtig ist es, die regelmäßigen Vorsorgeangebote, die die Krankenversicherung übernimmt, in Anspruch zu nehmen. Darüber hinaus hilft natürlich ein gesunder Lebensstil dabei, die Entstehung von Brustkrebs zu vermeiden. Schon eine Stunde körperliche Aktivität pro Woche senkt nachweislich das Risiko an Brustkrebs zu erkranken. Ebenso eine gesunde Ernährung und der Verzicht auf Tabak und Alkohol.

Auch Männer können an Brustkrebs erkranken. Da die Erkrankung bei Männern selten ist: Was sind Anzeichen und wer ist der erste Ansprechpartner?

Ca. 600 Männer erkranken jährlich in Deutschland an Brustkrebs. Symptome, die man abklären sollte, sind einseitige Verhärtungen der Brust, blutige oder klare Flüssigkeitsabsonderungen sowie Einziehungen oder Entzündungen der Brustwarze. Erster Ansprechpartner ist für Männer der Hausarzt, der dann an den entsprechenden Facharzt oder ein Brustzentrum überweisen kann.

Wie geht es weiter, wenn eine Frau die Diagnose Brustkrebs erhält?

Der Frauenarzt überweist die Patientinnen bei Verdacht meist an ein zertifiziertes Brustzentrum. Wenn sich die Frau dann für eine Behandlung bei uns entscheidet, nehmen wir sie eigentlich direkt an die Hand, um mit ihr den komplexen Diagnostik- und Therapieweg zu beschreiten. Zunächst ist Klarheit über das Ausmaß des Befundes wichtig, dann folgen die Erstellung eines individuellen und leitliniengerechten Therapiekonzeptes und die Durchführung der Behandlung. Begleitend gibt es bereits in dieser Phase Angebote zur Bewältigung der Erkrankung. Zu jedem Zeitpunkt ist es wichtig, dass die Patientinnen gut informiert sind, um als aktive Partnerinnen den Prozess mitgestalten zu können.

Worauf sollte man beim Therapieverlauf achten?

Natürlich bringt die Diagnose das Leben erst einmal gehörig durcheinander und es ist wichtig, dass die Frau sich der Erkrankung stellt und sich ausreichend Zeit für die Therapie und Bewältigung nimmt. Aber wenn ein Tumor frühzeitig erkannt wird, haben wir mittlerweile viele verschiedene Therapiemöglichkeiten zur Verfügung und in den meisten Fällen sind die Heilungschancen gut. Die Krankheit fordert viel Aufmerksamkeit, aber es ist auch wichtig, das Leben drum herum nicht aus dem Blick zu verlieren und den Fokus Schritt für Schritt wieder auf andere Dinge zu lenken. Auch dabei helfen wir unseren Patientinnen.

Wie läuft die Nachsorge?

Jede Patientin ist nach Abschluss der Therapie noch fünf Jahre in einem festen Nachsorgeschema, bei dem zunächst engmaschig und dann in immer weiteren Zeitabständen kontrolliert wird, ob sich ein Rezidiv gebildet hat.

Wo finden Betroffene Hilfe zur Bewältigung der Krankheit?

Im Brustzentrum ist es uns wichtig, dass wir Brustkrebs nicht als isolierte Erkrankung betrachten, sondern die Krankheit im Zusammenhang mit der individuellen Lebensgeschichte der Frau sehen. Damit können wir meist schon einiges an Hilfestellung leisten oder den Kontakt zu anderen Angeboten herstellen.


Starkes Zeichen im Kampf gegen den Brustkrebs

Nach dem gemeinsamen Warm-Up kamen die Teilnehmer des Charitylaufs für ein Gruppenfoto zusammen - dann ging es auf die wunderschöne Laufstrecke.

Rund 400 Teilnehmer gingen am 24. März auf die Strecke des 9. Charitylaufs des Brustzentrums, darunter Läufer, (Nordic-)Walker, Patientinnen und ehemalige Patientinnen, kleine Vierbeiner und Lauf- und Walking-Gruppen.

Das Wetter und die Stimmung waren optimal: Bei 12 Grad und strahlendem Sonnenschein konnten die Aktiven den Tag genießen und gemeinsam einen neuen Teilnehmerrekord aufstellen. Gut 50 Sportler mehr als noch vor zwei Jahren liefen für den guten Zweck.
Die Hälfte der Startgebühr von 8 Euro geht an den Selbsthilfeverein pro mamma e.V., der sich für Patientinnen mit Brustkrebserkrankung einsetzt und unter anderem in der Selbsthilfe ein breites Angebot aufgestellt hat.

Nach einem stimmungsvollen Warm-Up durch Sarah-Ann Biedert, Lauftrainerin der Gruppe „Schlüsselmoment“, waren die Teilnehmer bereit, sich auf die Strecke zu begeben. Schirmherrin Ulrike Wäsche gab pünktlich um 11 Uhr das Startsignal.

Die Strecke, vermutlich eine der schönsten, die Hamm zu bieten hat, verlief von der St. Barbara-Klinik, am Schloss Heessen und den Lippewiesen entlang durch den Kurpark bis zur Reha Bad Hamm am Kanal. Am Zwischenziel, der Reha Bad Hamm und der Onkologischen Praxis, konnten sich die Aktiven mit Obst und Getränken stärken und wurden dabei sogar noch von der Combo „Be Swing“ musikalisch unterhalten. Für den Rückweg gab es zwei Möglichkeiten: entweder man lief die Strecke zur Klinik zurück oder man nutzte den Shuttle-Service, der kostenlos am Wendepunkt zur Verfügung stand.

Auf den letzten Metern sorgten die Majestics-Cheerleader, von Moderatorin Colleen Sanders liebevoll als "das schönste Spalier aus Hamm" benannt, für Stimmung und feuerten die Teilnehmer auf den letzten Metern noch einmal richtig an. Als alle Teilnehmer wieder angekommen waren, wurde Himmelspost mit Wünschen in den Himmel geschickt und die Cheerleader unterhielten das Publikum mit einem Auftritt.

 

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9. Charitylauf des Brustzentrums am 24. März 2019

Bereits zum 9. Mal veranstaltet das Brustzentrum Hamm einen Charitylauf: "Gemeinsam im Kampf gegen den Brustkrebs". Die Strecke führt über 2x ca. 5 km von der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen zur Reha Bad Hamm und Gemeinschaftspraxis für Hämatologie und Internistische Onkologie und von dort wieder zurück.

Im Kampf gegen den Brustkrebs zählt jeder Schritt. Und so wie Patientinnen einen Fuß vor den anderen setzen, so möchten auch wir beim 9. Charitylauf gemeinsam auf die Strecke gehen! Die Veranstaltung des Brustzentrums richtet sich an Patientinnen und ehemalige Patientinnen, Familien und Freunde, Therapeuten, Pflegende und Ärzte, Laufgruppen und einzelne Läufer, Männer und Frauen. 

Dieser Tag ist für jedermann und jede Geschwindigkeit, denn man kann nicht nur als Läufer sondern auch als (Nordic-)Walker daran teilnehmen. Nach einem kurzen Aufwärmtraining ertönt um 11 Uhr im Park der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen (Am Heessener Wald) der Startschuss. Der Lauf führt auf einer Strecke von insgesamt 5 Kilometern zum Standort der reha bad hamm und Gemeinschaftspraxis für Hämatologie und Internistische Onkologie und von dort wieder zurück zur Klinik. Nach einem kurzen Zwischenstopp kann der Rückweg angetreten oder der Shuttlebus genutzt werden. 

Nach Zieleinlauf und Erfrischung können die Läufer gemeinsam mit Begleitern und Fans zu einem gemütlichen Get-together zusammenkommen und Himmelspost steigen lassen.

Sonntag, 24. März 2019, Start: 11 Uhr
(Anmeldungen sind von 9.30-10.30 Uhr vor Ort möglich)

Weitere Informationen finden Sie hier.


Staffelübergabe in der Gynäkologie und Geburtshilfe der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH

Das Direktorium der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH und der Vorstand der St. Franziskus-Stiftung Münster verabschiedeten Dr. Hermann Wiebringhaus (3.v.l.) in den wohlverdienten Ruhestand und hießen Tobias Tan Tjhen (4.v.l.) als neuen Chefarzt der Frauenklinik willkommen (Bild: Julia Kuhn).

Dr. Hermann Wiebringhaus geht zum 31. Oktober in den Ruhestand und übergibt die Leitung an Tobias Tan Tjhen

24 Jahre, 296 Monate, 1.291 Wochen oder 9.037 Tage – so lange war Dr. Hermann Wiebringhaus Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH. Zum 31. Oktober geht der langjährige Chefarzt nun in den Ruhestand und übergibt den Stab an Tobias Tan Tjhen. Im Rahmen eines Gottesdienstes mit anschließender Feierstunde wurde Wiebringhaus nun vom Direktorium der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH und Vorstand der Franziskus-Stiftung sowie von langjährigen Freunden und Wegbegleitern in den Ruhestand verabschiedet und Tobias Tan Tjhen als neuer Chefarzt in der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH willkommen geheißen.

„Ich habe es nicht gezählt, aber ich vermute, dass ich in meiner gesamten beruflichen Laufbahn fast 6.000 Kindern dabei geholfen habe, das Licht der Welt zu erblicken. Und es ist immer wieder ein einzigartiger und unbeschreiblicher Moment, wenn wir einen neuen Erdenbürger begrüßen dürfen“, resümiert Dr. Hermann Wiebringhaus seine 36-jährige Arbeit als Gynäkologe und Geburtshelfer. „Wenn ich nachts um drei für eine Geburt aus dem Tiefschlaf geweckt werde und mich auf dem Fahrrad auf den Weg in die Klinik mache, habe ich meine Arbeit schon das ein oder andere Mal verwünscht. Aber schon in dem Moment, in dem ich die Klinik betrete, bin ich stets voller Freude auf dieses einzigartige Ereignis und die Müdigkeit ist wie weggeblasen.“

Eigentlich wollte Wiebringhaus Orthopäde und Sportmediziner werden, aber das Schicksal wollte es anders und ließ ihn erste Erfahrungen in der Frauenheilkunde machen. Und damit waren sein Interesse und die Leidenschaft für das Fachgebiet geweckt. Er startete seine Facharztausbildung im Verbandskrankenhaus Schwelm und war anschließend Assistenzarzt in der Frauenklinik St. Antonius in Wuppertal. Stationen als Oberarzt in Haan und Wuppertal folgten, bevor Wiebringhaus 1993 als Chefarzt an die St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen kam.

Neben seiner Leidenschaft für die Geburtshilfe, lag dem Gynäkologen vor allem die Senologie, also die Behandlung von Krebserkrankungen der Brust, am Herzen. Dazu baute er in mehrjähriger Arbeit und in Kooperation mit vielen niedergelassenen und stationären Partnern aus Hamm und Umgebung das Brustzentrum Hamm auf, das 2007 als drittes Brustzentrum in NRW offiziell zertifiziert wurde. Bis heute bringt er sich mit außerordentlichem Engagement für die Entwicklung und Belange des Brustzentrums Hamm ein.

Mit 66 Jahren sieht Wiebringhaus nun die Zeit für den Ruhestand gekommen. „Meine Familie hat mich in all den Jahren ganz wunderbar unterstützt. Nun ist es Zeit, dass ich auch da etwas zurückgebe. Und mein kleines Enkelkind hält mich ganz schön auf Trab“, schmunzelt der langjährige Chefarzt, der sich künftig auch vor allem wieder mehr Zeit für seine sportliche Leidenschaft, für Sprachen und andere vernachlässigte Hobbies nehmen möchte.

Er gibt den Stab nun weiter an Tobias Tan Tjhen. Der 47-Jährige Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe wird ab dem 01. November die Arbeit von Dr. Hermann Wiebringhaus übernehmen. „Ich habe das Glück, dass ich hier auf ein sehr starkes und vielseitiges Team treffe, das Dr. Wiebringhaus aufgebaut hat. Ich hoffe, dass wir gemeinsam den langjährigen guten Ruf der Klinik und des Brustzentrums weiterführen und ausbauen können“, berichtet Tan Tjhen von den Plänen für seine zukünftige Arbeit. Er sehe, dass sich die meisten Patientinnen verstanden und gut aufgehoben fühlten und das sei auch ein wichtiges Ziel für die Zukunft.

Bereits in seiner Zeit am Marienhospital Witten war er am Aufbau des dortigen Brustzentrums beteiligt und weiß worauf es ankommt. Zuletzt war der Gynäkologe Leitender Oberarzt an der Frauenklinik des Dortmunder St. Johannes-Hospital. In Dortmund war er einer der Hauptoperateure im Brustzentrum und hat einen Schwerpunkt für mikroinvasive Gynäkoonko- und Deszensuschirurgie aufgebaut. So ist er bestens für Wiebringhaus’ Nachfolge im Brustzentrum vorbereitet und bringt mit einem von ihm entwickelten Spezialinstrument auch interessante ergänzende Qualifikationen für den Bereich der minimal-invasiven Chirurgie mit.

Das Konzept der familienorientierten Geburtshilfe wird der fünffache Vater ebenfalls weiterführen. „Der Wunsch der Frau steht für mich klar im Vordergrund. Dementsprechend treffe ich hier auch in der Geburtshilfe auf tolle Strukturen und Angebote, zum Beispiel die Hebammenorientierung“, so Tan Tjhen. So soll auch zukünftig ein Fokus darauf liegen, den schwangeren Frauen und jungen Familien beratend und begleitend zur Seite stehen und ihnen so informierte Entscheidungen rund um die Geburt zu ermöglichen.

In Schwäbisch Hall geboren, wuchs Tobias Tan Tjhen in Tübingen auf und studierte nach dem Abitur Medizin in München und Witten/Herdecke. Seine Assistenzzeit verbrachte er am Marienhospital Witten und im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, wo er im Anschluss als Oberarzt tätig war. Nachdem er in Herdecke einige Zeit den Spagat zwischen niedergelassener Tätigkeit und stationärer Versorgung gemacht hat, führten ihn verschiedene Stationen schließlich an das St. Johannes-Hospital in Dortmund, wo er in den vergangenen fünf Jahren als Leitender Oberarzt der dortigen Frauenklinik tätig war. An der Medizin hat ihn stets fasziniert, dass sich so viele Möglichkeiten bieten. „Je nach Schwerpunkt gibt es unglaublich unterschiedliche Wege, die man einschlagen kann.“ Und er sieht die medizinische Behandlung als ein Zusammenspiel aus den handwerklichen Fertigkeiten, die ein Mediziner mitbringt und der Kommunikation mit den Patientinnen: „Wenn ich eine wertvolle Erfahrung in meiner beruflichen Laufbahn gemacht habe, dann ist es, dass Vertrauen in der Gynäkologie und Geburtshilfe eine unglaublich wichtige Rolle spielt“, sagt Tobias Tan Tjhen. „Und da möchte ich natürlich auch zukünftig meine Patientinnen, Mitarbeiter und Kollegen nicht enttäuschen."

 

 

 


Vertreterinnen des Treffpunkt Waldsiedlung e.V. Angelmodde übergaben im Oktober Herzkissen an die Station 3b.

Brustzentrum erhält neue Herzkissen

Für den Treffpunkt Waldsiedlung e.V. Angelmodde war  es eine echte Herzensangelegenheit: Der Verein wollte der St. Barbara-Klinik eine Freude machen und entschied sich letzten Endes dafür, Herzkissen für das Brustzentrum Hamm zu nähen.

Der Verein hat sich als Ziel gesetzt,  verschiedene Kulturen miteinander in Kontakt zu bringen und organisiert dafür Nähkurse, Sportkurse, diverse Feste und Ausflüge. Zudem setzen sich die Mitglieder dafür ein, Vorurteile abzubauen und helfen auch dabei, die deutsche Sprache zu erlernen.

Die Patientinnen im Brustzentrum erhalten diese Herzkissen, um die Operationswunde zu entlasten. Und zudem sind sie noch eine echte Augenweide.


„Zurück in die Normalität“

Das Brustzentrum Hamm und der angeschlossene Selbsthilfeverein „pro mamma“ hatten zu einem informativen Forum für Frauen nach einer Brustkrebserkrankung eingeladen: Dr. Claudia Strunk und Dr. Hermann Wiebringhaus (Brustzentrum Hamm), Annette Bludau, Barbara Brämer und Silke Schroer (Gruppenleiterinnen im Selbsthilfeverein „pro mamma“) (v.r.n.l.).

Rund 55 Frauen tauschten sich in der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen über Wege zurück ins normale Leben nach einer Brustkrebserkrankung aus.

Brustkrebs ist eine Erkrankung, die das Leben verändert. Nach dem Schock über die Diagnose und der anstrengenden Zeit der Akutbehandlung ist es für viele Patientinnen eine Herausforderung, den Weg zurück ins normale Leben zu meistern. Rund 55 Frauen tauschten sich am vergangenen Wochenende beim Forum Brustkrebs in der St. Barbara-Klinik aus. Dort konnten sie Möglichkeiten erfahren, wie sie nach der anstrengenden Therapie wieder zurück in den Alltag finden und die Lebensfreude wieder neu entdecken. Eingeladen dazu hatten das Brustzentrum Hamm sowie der Selbsthilfeverein „pro mamma“.

In diesem Jahr lag der Schwerpunkt der Veranstaltung auf dem Leben nach der Akutphase der Behandlung. So waren die interessierten Frauen zu kurzen Vorträgen eingeladen, konnten sich aber vor allem auch über die Angebote der Selbsthilfegruppen des Selbsthilfevereins „pro mamma“ informieren, der an das Brustzentrum Hamm angeschlossen ist. So wurden verschiedene Möglichkeiten der langfristigen Krankheitsbewältigung gezeigt. Dr. Claudia Strunk, Oberärztin im Brustzentrum Hamm und Vorsitzende von „pro mamma“ ermunterte die interessierten Frauen, neue Wege auszuprobieren. „Geben Sie sich Zeit – den Weg zurück in den Alltag geht man zu Fuß und das braucht seine Zeit.“ Ob Nordic-Walking, Entspannungstechniken, Ausdruckmalen, Aqua-Jogging oder der Austausch mit anderen Frauen in gleicher Situation – im Gespräch konnten die Besucherinnen herausfinden, welche Form der Bewältigung sie individuell auf dem Weg zurück in die Normalität unterstützen kann.

„Der Austausch mit anderen Frauen in gleicher Situation und gemeinsame Aktivitäten können den Patientinnen zum einen praktische Alltagshilfe bieten und zum anderen aber auch die so wichtige emotionale Unterstützung leisten “, unterstrich Dr. Frieda Dockx-Reinken, Leiterin des Gesundheitsamtes der Stadt Hamm, bei ihrer Begrüßung die Bedeutung der Selbsthilfe. Dr. Hermann Wiebringhaus, Chefarzt der Frauenklinik an der St. Barbara-Klinik und Vorstandssprecher des Brustzentrums, betonte, dass die Selbsthilfe schon seit vielen Jahren ein fester und wichtiger Bestandteil der Arbeit im Brustzentrum sei und bedankte sich für den Einsatz der ehrenamtlich tätigen Frauen im Selbsthilfeverein.


"Farben für die Seele – Lebensfreude, Gemeinschaft, Kreativität“

Mehr als 60 Bilder mit ganz unterschiedlichen Motiven sind in der aktuellen Ausstellung zu sehen.
Die Gruppe "Ausdrucksmalen" um Malleiterin Barbara Brämer (3.v.l.) eröffnete in der Ambulanz der St. Barbara-Klinik ihre Ausstellung.

Maltreff Ausdrucksmalen am Brustzentrum Hamm eröffnet lebensfrohe Ausstellung in der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen

Die Diagnose Brustkrebs ist bei vielen Frauen mit zwiespältigen – und vor allem negativen - Gefühlen verbunden. Seit 12 Jahren gibt es am Brustzentrum Hamm den Maltreff „Ausdrucksmalen“, eine Selbsthilfegruppe, die zum Verein „pro mamma“ gehört. In dieser Gruppe haben Frauen, die die Diagnose Brustkrebs selbst erhalten haben oder im nahen Familien- und Freundeskreis erleben, die Möglichkeit ihren Gefühlen auf kreative Weise Raum zu geben. Durch und mit dem Ausdrucksmalen erleben viele Frauen wieder Zuversicht, Kraft und Vertrauen, um aus der Phase von Orientierungslosigkeit, Angst, Schwäche und Fremdbestimmung wieder gestärkt in eine positive Lebenshaltung zurückzufinden. In den vergangenen beiden Jahren sind viele lebensfrohe und kreative Bilder entstanden, die vor allem die Lebensfreude widerspiegeln, die viele Teilnehmerinnen durch die künstlerische Arbeit zurückgewinnen. Dementsprechend stellen die Frauen ihre Bilder seit dem 2. März unter dem Motto „Farben für die Seele – Lebensfreude, Gemeinschaft, Kreativität“ in der gynäkologischen Ambulanz an der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen aus.

„Wir haben in der Gruppe alle die unterschiedlichsten Empfindungen durchlebt: Ängste, Schwäche, Wut, und Trauer und sind der Endlichkeit des Lebens begegnet“, beschreibt Malleiterin Barbara Brämer die Gefühle, die viele Frauen in der Gruppe mitbringen. „Aber wir alle erleben auch, wie viel Zuversicht und Lebensfreude uns das gemeinsame Malen in der Gruppe schenkt.“ Seit 2006 treffen sich die Teilnehmerinnen regelmäßig unter der Leitung der Diplom-Sozialpädagogin und Moto- und Entspannungspädagogin in der St. Barbara-Klinik, um ihren Gefühlen in der Malerei Ausdruck zu verleihen.

Am vergangenen Freitag fand nun die Eröffnung der aktuellen Ausstellung in der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen statt. „Wir sind sehr froh, dass der Maltreff das Brustzentrum mit seinem Angebot schon seit so langer Zeit bereichert“, eröffnete Dr. Elisabeth Wolf, leitende Oberärztin im Brutzentrum Hamm die Ausstellung stellvertretend für Chefarzt Dr. Hermann Wiebringhaus. „Das Malen hat schon vielen Frauen bei der Bewältigung ihrer Krankheit helfen können.“

Der Maltreff Ausdrucksmalen ist ein niedrigschwelliges Angebot und offen für Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind, oder im nahen Familien- und Freundeskreis die Diagnose erleben. Darüber hinaus wird der Selbsthilfeverein pro mamma in Kürze ein weiteres Angebot bereitstellen. In einem kombinierten Entspannungs-, Bewegungs- und Klangangebot lernen an Brustkrebs erkrankte Frauen, sich selbst zu spüren und wieder ins innere Gleichgewicht zu finden. Der erste Kurs beginnt am 11. September 2018.

Kontakt und weitere Informationen unter alegria-lebensfreude@gmx.de oder Tel. 0251 – 383 48 57.

Forum Brustkrebs 2018

Informationsveranstaltung des Brustzentrums mit Präsentationen, Vorträgen und Patientencafé

Brustkrebs ist eine Erkrankung, die das Leben verändert. Nach dem Schock über die Diagnose und der anstrengenden Zeit der Akutbehandlung ist es für viele Patientinnen eine Herausforderung, den Weg zurück ins „normale Leben“ zu meistern.

Der Körper hat sich verändert und viele Frauen wissen nicht mehr, was sie sich zutrauen können. Außerdem ist der Wunsch nach Normalität im Leben groß. In den vergangenen Jahren haben wir Sie, Ihre Angehörigen und andere Interessierte über die wesentlichen diagnostischen und therapeutischen Wege im Rahmen eines regelmäßigen „Brustkrebs-Info-Tages“ informiert.

Wie bereits beim vergangenen Forum Brustkrebs möchten wir auch in diesem Jahr den Schwerpunkt auf das Leben nach der Akutphase legen. In kleinen Vorträgen, Diskussionen und Präsentationen möchten wir Sie informieren und Ihnen einige Möglichkeiten der Krankheitsbewältigung und der Selbsthilfe vorstellen.

 

Fühlen Sie sich herzlichst eingeladen!

 

Termin: Sonntag, 11. März 2018, 13:00-17:00 Uhr

Veranstaltungsort: St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen (Konferenzräume im Untergeschoss)

Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Download Flyer: hier


Der Komfort kommt in zwei Farben - Spende von Familie Siegert kommt der Einrichtung des onkologischen Wohnzimmers zu Gute

Dr. Hermann Wiebringhaus und Dr. Claudia Strunk (hinten) freuen sich über die Spende von Gail und Bernd Siegert (auf dem Sessel sitzend).

Da hat sich der sportliche Einsatz gelohnt: Als Vertreter für die Familie überreichten Gail und Bernd Siegert dem Selbsthilfeverein pro mamma eine Spende in Höhe von 500 Euro. Familie Siegerts ältester Sohn Luke hat sich in seiner Heimatstadt in England an einem Sponsorenlauf beteiligt. Gesponsert und motiviert von Verwandten und Schulfreunden sammelte Luke knapp 400 Euro Spenden ein, seine Eltern rundeten auf eine Summe von 500 Euro auf.

Gerade seiner Mutter Gail Siegert war diese Spende ein großes Anliegen, da sie dem Brustzentrum der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen nach einer eigenen Erkrankung an Brustkrebs auch etwas zurückgeben wollte. Und da fand sich direkt ein Projekt, für das die Spendensumme gebraucht wird: die Neuanschaffung von geeigneten Sesseln für das Wohnzimmer der onkologischen Ambulanz – dem Ort, an dem Patientinnen die Zeit während der Chemotherapie verbringen. Durch die Nebenmedikation werden viele Patienten sehr schläfrig und es tut Ihnen gut, liegen zu können. Die neuen – mit Fernbedienung steuerbaren – Liegesessel kommen nicht nur den Patientinnen zu Gute, sondern bringen auch optisch einen Farbtupfer in den Raum. Zwei in anthrazit und zwei in grün – so der Plan. „Ich bin froh, diesen Sessel nicht mehr zu brauchen, aber freue mich sehr, dass die Patientinnen ihn bald nutzen können“, so Siegert.

Auch die Einnahmen des Charitylaufs im März dieses Jahres finden so eine sinnvolle Verwendung – zum Wohle der Patientinnen.
Der Selbsthilfeverein „pro mamma“ engagiert sich in der Früherkennung, Behandlung und Nachsorge von Brustkrebs und bietet vielfältige Unterstützungsangebote für betroffene Frauen. So unterstützt der Verein die Selbsthilfegruppen oder Projekte wie Neuanschaffungen für die Patientinnen des Brustzentrums der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen.


Benefizkonzert für den Selbsthilfeverein pro mamma

Gemeinsam mit Andrea Kistner (2.v.l.) freuten sich auch Dr. Hermann Wiebringhaus, Pfarrer Davis Puthussery, Willi Ruhmann, Dr. Claudia Strunk und Franz-Josef Kistner über die große Spende an pro mamma.

Unter dem Motto „Im Herzen sind wir uns nah“ organisierte Andrea Kistner im Juli ein kirchenmusikalisches Benefizkonzert in der Herz-Jesu-Kirche. Für beeindruckende Momente sorgten neben ihr als Sopranistin viele weitere Solisten, Chöre und Kinderchöre.

Dank dieser Initiative und dem Engagement der Musiker konnte nun eine Spende in Höhe von 2.750 € an den Verein pro mamma übergeben werden.
Dr. Hermann Wiebringhaus, Chefarzt der Gynäkologie der St. Barbara-Klinik, und Dr. Claudia Strunk, Vorstand des Selbsthilfevereins pro mamma e.V., bedankten sich von ganzem Herzen bei Frau Kistner und allen Beteiligten für ihren Einsatz.


Benefizkonzert am 09. Juli 2017

Am Sonntag, dem 09. Juli 2017 findet ein kirchenmusikalisches Benefizkonzert zugunsten des Vereins pro mamma e.V. statt.

 

  • 09. Juli 2017, 15 Uhr
  • Herz-Jesu-Kirche, Karlsplatz, Hamm-Norden
  • Der Eintritt ist frei - Großzügige Spenden für den Verein sind willkommen!

Durch Laufen ein Zeichen im Kampf gegen den Brustkrebs setzen

Am 26. März gingen 343 Läuferinnen und Läufer, (Nordic-)Walker, Walker, Hundebesitzer mit ihren kleinen Vierbeinern und viele weitere Gruppen an den Start, um beim Charitylauf des Brustzentrums Hamm für den guten Zweck eine Strecke von zwei mal fünf Kilometern zu meistern.

Der Lauftag hat mit super Wetter begonnen und als die ersten Aktiven in den Park der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen strömten, war die fantastische Stimmung nicht zu verkennen.

Um die Laufteilnehmer aufzuwärmen und die Muskeln auf die Strecke vorzubereiten, hat das Walking-Team pro mamma eine Choreographie vorbereitet. Dann sollte es auch endlich losgehen – sodass Schirmherrin und Bürgermeisterin Ulrike Wäsche und Dr. Hermann Wiebringhaus, Chefarzt der Gynäkologie und Sprecher des Brustzentrums Hamm, das Startsignal gegeben haben.

Die Teilnehmer waren neugierig auf die neue Strecke, da sie erstmalig vom Park der St. Barbara-Klinik zur reha bad hamm mit der dort ansässigen Onkologischen Praxis führte. Bei strahlendem Sonnenschein leisteten die Teilnehmer Großartiges. Sportliche Aktivität ist immens wichtig in der Prävention und Bewältigung von Krebserkrankungen. Daher freute sich auch Dr. Claudia Strunk, Vorsitzende des Selbsthilfevereins pro mamma über die erneut hohe Teilnehmerzahl. „Das Teilnehmerfeld ist vielfältig und sorgt jedes Mal erneut für eine besondere Stimmung. Viele Laufgruppen nehmen alle zwei Jahre an dieser Veranstaltung teil, aber auch ehemalige Patientinnen oder Patientinnen, die sich gerade noch in der Therapie befinden, nutzen die Gelegenheit um sich sportlich zu betätigen", so Strunk

Nach einem Zwischenstopp an der Reha konnte ein Shuttlebus zurück zur Klinik genutzt werden. Die meisten versuchten jedoch auch den Rückweg durchzuhalten und wurden von den „Majestics“ Cheerleadern auf den letzten Metern noch einmal ordentlich angefeuert.

Nachdem die Teilnehmer zurückgekehrt waren, hatten alle die Möglichkeit eine „Himmelspost“ zu verschicken. Eine Postkarte hat mit ihrem Ballon vor zwei Jahren eine Dame in Holland erreicht, die eine wunderschöne Botschaft an das Brustzentrum zurückschickte. „Niets is meer waard dan de dag van vandaag“ – ein Zitat von Johann Wolfgang von Goethe, was so viel bedeutet wie: Nichts ist schöner als der heutige Tag. So wurde es auch von allen Anwesenden empfunden: Besonders die Strecke fanden die Aktiven abwechslungsreich.

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8. Charitylauf am 26. März 2017

„Schritt für Schritt“ – so kämpfen die Patientinnen des Brustzentrums gegen ihre Erkrankung an. Und auch wir wollen „Schritt für Schritt“ die Strecke bei unserem Charitylauf meistern. Die Veranstaltung des Brustzentrums richtet sich an Patientinnen und ehemalige Patientinnen, Familien und Freunde, Therapeuten, Pflegende und Ärzte, Laufgruppen und einzelne Läufer, Männer und Frauen. Dieser Tag ist für jedermann und jede Geschwindigkeit, denn man kann nicht nur als Läufer sondern auch als (Nordic-)Walker daran teilnehmen. Nach einem kurzen Aufwärmtraining ertönt um 11 Uhr im Park der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen (Am Heessener Wald) der Startschuss. Der Lauf führt auf einer Strecke von insgesamt 5 Kilometern zum Standort der reha bad hamm mit Gemeinschaftspraxis für Hämatologie und Internistische Onkologie und von dort wieder zurück zur Klinik. Nach einem kurzen Zwischenstopp kann der Rückweg angetreten oder der Shuttlebus genutzt werden. Nach Zieleinlauf und Erfrischung können die Läufer gemeinsam mit Begleitern und Fans zu einem gemütlichen Get-together zusammenkommen.

  • Start: 26.03.2017, 11 Uhr
  • Schirmherrin: Bürgermeisterin Ulrike Wäsche  
  • Strecke: Rundlauf über 2 x 5 Kilometer; St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen – Gemeinschaftspraxis für Hämatologie und Internistische Onkologie an der reha bad hamm – St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen.  
  • Startgeld: Fünf Euro – davon geht die Hälfte als Unterstützung an pro mamma (Verein zur Förderung der Früherkennung, Behandlung und Nachsorge von Brusterkrankungen e. V.)  
  • Registrierung vor Ort: bis 10.30 Uhr am Info-Stand  
  • Anmeldung Brustzentrum Hamm Info-Telefon: 02381 681-1301 oder E-Mail: brustzentrum(at)barbaraklinik.de
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Setzen Sie ein Zeichen im Kampf gegen den Brustkrebs – laufen Sie mit!    

Charitylauf 2015 des Brustzentrums brachte
1.700 Euro

1.700 Euro an Startgeld erbrachte der diesjährige Charitylauf des Brustzentrums Hamm, Ahlen-Soest „Laufen, aber nicht davonlaufen“. Einen Scheck in dieser Höhe konnte Dr. Claudia Strunk, erste Vorsitzende des Selbsthilfevereins „pro mamma“ (2.v.l.), jetzt in Empfang nehmen.

Beide am Brustzentrum beteiligten Kliniken, vertreten durch Dr. Hermann Wiebringhaus, Vorstandssprecher des Brustzentrums, Schwester Elisabeth Löbbel, Stationsleitung, Dr. Thilo Vormann, Leitender Arzt der Strahlentherapie des St. Marien-Hospitals Hamm und Frank Lohmann, Geschäftsführer der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH (v.l.n.r.), freuten sich über das gute Ergebnis und die tolle Resonanz des diesjährigen Charitylaufs. Der Selbsthilfeverein „pro mamma“ engagiert sich in der Früherkennung, Behandlung und Nachsorge von Brustkrebs und bietet vielfältige Unterstützungsangebote für betroffene Frauen.


Laufen für die gute Sache

Rund 330 Läufer zeigten ihre Solidarität im Kampf gegen Brustkrebs

 

Auch kühle Frühlingstemperaturen hielten sie nicht auf: Rund 330 Läuferinnen und Läufer begaben sich beim 7. Charitylauf des Brustzentrums Hamm, Ahlen-Soest auf die Strecke und bewiesen am Sonntag Solidarität im Kampf gegen Brustkrebs. 

Schritt für Schritt… So wird jede Distanz überwunden. Und genauso wie es für an Brustkrebs erkrankte Frauen darum geht, Ziele zu erreichen, so liefen auch die Jogger, Walker und Nordic-Walker los, als durch Bürgermeisterin Ulrike Wäsche um 11 Uhr im Park der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen der Startschuss fiel. Angefeuert von Familien, Freunden und Fans führte sie der 7 Kilometer lange Rundlauf zum Zwischenstopp am St. Marien-Hospital in der Knappenstraße. Hier warteten Erfrischungen auf die Läuferinnen und Läufer, bevor sie den Rückweg antraten. Zuvor wurden allerdings noch himmlische Grüße verschickt – in die Wolken über dem Hammer Osten und darüber hinaus stiegen Luftballons mit „Himmelspostkarten“, versehen mit Wünschen, Grüßen und Erinnerungen. 

Dass Sport trotz oder gerade bei einer Brustkrebserkrankung ratsam ist, betonte auch Dr. Claudia Strunk. Als Mitglied des Organisationsteams des Charitylaufs und behandelnde Ärztin des Brustzentrums, weiß die Medizinerin der Frauenklinik der St. Barbara-Klinik genau: „Mit Sport kann man aktiv etwas gegen die Erkrankung und ihre Folgen – und vor allem etwas für sich selber tun“. 

Zurück im Park der St. Barbara-Klinik, erwartete die Läuferinnen und Läufer ein Empfang der besonderen Art. Die „Majestics“ Cheerleader des VFL Mark feuerten kurz vor dem Zieleinlauf nochmal an, ließen ihre Pompons wirbeln und begeisterten mit akrobatischen Formationen. Und wer noch bei Stimme war, wurde von Colleen Sanders vom Radio Lippewelle Hamm und Moderatorin der Laufveranstaltung ans Mikrofon gebeten. Anschließend konnten die Teilnehmer sich stärken und den sportlichen Vormittag bei Musik und in lockerer Atmosphäre ausklingen lassen.


Deutliches Zeichen im Kampf gegen Brustkrebs

Sparkasse und Volksbanken spenden an Selbsthilfeverein „pro mamma“

Über eine Spende in Höhe von 3.000 Euro konnte sich jetzt der Selbsthilfeverein „pro mamma“ freuen. Die Sparkasse Hamm sowie die Volksbanken Hamm und Ahlen-Sassenberg-Warendorf unterstützen mit diesem Betrag die Arbeit des Selbsthilfevereins, der sich in der Früherkennung, Behandlung und Nachsorge von Brustkrebs engagiert.

„Sie setzen hier und heute ein deutliches Zeichen im Kampf gegen Brustkrebs“, brachte es Erika Köhler auf den Punkt. Die stellvertretende Vorsitzende des Selbsthilfevereins „pro mamma“ konnte den Scheck am vergangenen Dienstag in den Räumlichkeiten des Brustzentrums Hamm, Ahlen-Soest in der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen entgegennehmen.

Mitgebracht hatten ihn Vorstandsmitglieder und Niederlassungsleiter der Finanzinstitute: „Ehrenamtliches Engagement ist eine wichtige Säule unserer Gesellschaft. Und der Selbsthilfeverein leistet einen wertvollen Beitrag in der Unterstützung betroffener Frauen sowie in der Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Brustkrebs.“ Dadurch ließen sich Berührungsängste mindern und somit auch die Bereitschaft zur Teilnahme an den wichtigen Früherkennungsuntersuchungen erhöhen.

„Brustkrebs darf in unserer Gesellschaft kein Tabuthema sein“, unterstreicht auch Dr. Hermann Wiebringhaus, Chefarzt der Frauenklinik der St. Barbara-Klinik und Vorstandssprecher des Brustzentrums. So sei auch das Motto des diesjährigen Charitylaufes des Brustzentrums zu verstehen. Unter dem Slogan „Stillstehen heißt aufgeben. Ignorieren heißt Verdrängen. Laufen heißt Engagieren.“ sind am 22. März wieder Lauffreunde aller Altersklassen eingeladen, ebenfalls ein deutliches Zeichen zu setzen – denn jeder Schritt im Kampf gegen Brustkrebs zählt.

Weitere Infos und Anmeldung zum Lauf: brustzentrum@barbaraklinik.de und unter Tel. 02381 / 681 1301.


Laufen gegen den Brustkrebs: Charitylauf am 22. März 2015

„Laufen, aber nicht davon laufen“: Unter diesem Motto sind wieder Aktive aller Altersklassen eingeladen, beim diesjährigen Charitylauf am Sonntag, 22. März, ein Zeichen zu setzen im Kampf gegen Brustkrebs.

Organisiert vom Brustzentrum Hamm, Ahlen-Soest gehen Läuferinnen und Läufer bereits zum siebten Mal in den Staffeln Nordic-Walking, Walking oder Joggen an den Start. Neben sportlichem Ehrgeiz steht die Solidarität im Mittelpunkt: Mit dem Startgeld in Höhe von fünf Euro unterstützen die Teilnehmer die Arbeit des Selbsthilfevereins „pro mamma“, der sich seit vielen Jahren in der Aufklärung und Betreuung engagiert.

Doch darf man den Körper nach Operation und Therapie überhaupt noch zusätzlich anstrengen? Diese Frage beschäftigt viele Patientinnen. Denn häufig wird bei Brustkrebs eher an Ruhe und Schonung gedacht als an Sport. „Körperliche Aktivitäten sind aber ein wichtiger Baustein in der Behandlung“, betont Dr. Claudia Strunk, Vorsitzende von „pro mamma“ und Mitglied im Organisationsteam des Charitylaufs. „Mit Sport kann man aktiv etwas gegen die Erkrankung und ihre Folgen – und vor allem etwas für sich selber tun“.

Dabei müssen es nicht gleich Höchstleistungen sein; bereits ein Spaziergang an der frischen Luft fördert die Durchblutung und regt den Stoffwechsel an. „So können auch klassische Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Erschöpfung infolge einer Chemotherapie gelindert werden“. Das individuelle Bewegungsprogramm sollte dabei mit den behandelnden Ärzten in Abhängigkeit von anderen Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Problemen abgestimmt werden.

Am 22. März fällt nach einem kurzen Aufwärmtraining im Park der St. Barbara-Klinik (Am Heessener Wald 1, Hamm) um 11 Uhr der Startschuss. Dann geht es für heutige wie ehemalige Patientinnen, deren Familien und Freunde, Ärzte und Pflegende, Therapeuten und Betreuer, Männer, Frauen und Kinder auf die 2 x 3,5 Kilometer lange Strecke – ob als Laufgruppe, Verein oder Einzelläufer.

Erstes Ziel ist die Klinik Knappenstraße des St. Marien-Hospitals Hamm; nach einer Erfrischung geht es von dort aus zurück zur St. Barbara-Klinik. Für den Rückweg kann auch ein kostenfreier Shuttle-Service genutzt werden.

Im Zieleinlauf feuern die Cheerleader „Majestics Hamm“ auf den letzten Metern noch einmal richtig an. Dort warten dann auch schon die Organisatoren des Charitylaufs mit einer kleinen Stärkung und freuen sich auf schöne Begegnungen mit den Läufern, Begleitern und natürlich den Fans.

Anmeldungen sind ab sofort möglich unter Telefon 02381/681-1301 oder unter brustzentrum(at)barbaraklinik.de


6. Infotag Brustkrebs gut besucht

Rund 150 Teilnehmer kamen am vergangenen Sonntag in das Hammer Kleist-Forum, um sich bei 6. Infotag Brustkrebs über genetische Ursachen, moderne Behandlungen und individuelle Erfahrungen zu informieren. "Die gute Resonanz bestätigt uns in der Kombination aus Fachvorträgen und persönlichen Geschichten", freut sich Organisatorin Dr. Claudia Strunk, Ärztin der Frauenklinik der St. Barbara-Klinik. Zusätzlich zu den Beiträgen im Forum standen im Foyer Infostände und Selbsthilfegruppen für Gespräche und Fragen bereit.