Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Für Betroffene und ihre Angehörigen ist vor allem entscheidend, wo sie eine Behandlung finden, die medizinische Sicherheit, moderne Technik und nach Möglichkeit den Erhalt der Lebensqualität zusammenbringt. Genau hier setzt die Urologie der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen an: Sie baut ihr Angebot für Männer, bei denen Prostatakrebs vermutet wird oder diagnostiziert wurde, gezielt weiter aus.
Priv.-Doz. Dr. med. Sami-Ramzi Leyh-Bannurah verstärkt als ausgewiesener Spezialist die Klinik für Urologie und Kinderurologie als Leiter der Sektion für roboterassistierte Urologie. Er bringt seine Erfahrung aus einem für die Behandlung des Prostatakrebs weltweit führenden hochspezialisierten uroonkologischen Zentrum ein und verbindet operative Expertise mit einem klaren Blick auf die Fragen, die für Patienten besonders wichtig sind: Ist der Tumor sicher entfernt? Und wie gut lassen sich die Lebensqualität mit Kontinenz und Potenz erhalten? Nach beruflichen Stationen in Hamburg, Bern und Montreal kehrt er nun in die Region zurück, in der seine medizinische Ausbildung begann. Er studierte in Münster und bringt damit hochspezialisierte Medizin in Heimatnähe nach Westfalen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der roboterassistierten Entfernung der Prostata mit dem DaVinci-Operationssystem. Dabei profitieren Patienten in der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen von hoher Präzision und einem eingespielten spezialisierten Team. Diese Präzision wird zusätzlich durch den Einsatz der intraoperativen Schnellschnittdiagnostik nach dem NeuroSAFE-Prinzip verbessert. Das bedeutet: Noch während der Operation wird geprüft, ob sich an den Schnitträndern noch Tumorgewebe befindet. Falls erforderlich, kann der Eingriff sofort angepasst werden. So lassen sich onkologische Sicherheit und der Erhalt wichtiger Nervenstrukturen bestmöglich miteinander verbinden.
Auch die Diagnostik wurde wesentlich weiterentwickelt. Bei verdächtigen Befunden bietet die Klinik für Urologie nun eine gezielte Gewebeentnahme mit zusammengeführten MRT- und Ultraschallbildern an, die sogenannte MRT-Ultraschall-Fusionsbiopsie. Auffällige Bereiche in der Prostata können so genauer lokalisiert und punktgenau untersucht werden. Für Patienten bedeutet das eine präzisere Abklärung und eine bessere Grundlage für die weitere Behandlung.
Das robotische Angebot der Klinik reicht dabei über die Prostata hinaus. Mit dem DaVinci-Operationssystem werden auch Eingriffe an Niere und ableitenden Harnwegen durchgeführt – darunter die nierenerhaltende Teilresektion, die Nephroureterektomie und die Nierenbeckenplastik – ebenso rekonstruktive Eingriffe. Bei Blasenkrebs erfolgt die Entfernung der Harnblase vollständig intrakorporal: Die Harnableitung wird im Körperinneren angelegt, sowohl als Ersatzblase (Neoblase) wie auch als Ileum-Conduit oder Indiana Pouch. Für Patienten entfällt damit der große Bauchschnitt, der für die offene Anlage der Harnableitung sonst erforderlich ist.
Die moderne Prostatakrebsbehandlung in Hamm profitiert von der konsequenten baulichen und technischen Weiterentwicklung des Standorts. Seit September 2024 ist der Neubau der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen mit hochmodernen OP-Bereichen in Betrieb. In den Standort wurden insgesamt rund 70 Millionen Euro investiert, um die medizinische Versorgung für Hamm und die Region zukunftsfähig weiter auszubauen. Ein weiterer wichtiger Schritt ist das seit Mai 2026 eingesetzte DaVinci-Operationssystem, das die roboterassistierte Chirurgie in der Urologie auf hohem technischem Niveau ergänzt.
„Ich freue mich sehr, in die Region zurückzukehren, in der mein medizinischer Weg begonnen hat. Mein Ziel ist es, Patienten in Hamm und Umgebung eine moderne, hochpräzise Prostatakrebsbehandlung wohnortnah anzubieten – mit der bestmöglichen Verbindung aus Tumortherapiesicherheit und Lebensqualität. Darüber hinaus werden nun robotisch ebenfalls Zystektomien und Niereneingriffe durchgeführt“, sagt Priv.-Doz. Dr. med. Sami-Ramzi Leyh-Bannurah.
Dr. med. Roland Homberg, Chefarzt der Klinik für Urologie, ergänzt: „Mit Priv.-Doz. Dr. Leyh-Bannurah gewinnen wir einen ausgewiesenen Spezialisten für die roboterassistierte Urologie. Seine operative und wissenschaftliche Expertise stärkt unser Angebot in der Behandlung von Prostatakrebs ganz wesentlich. Für Patienten in Hamm und der Region bedeutet das modernste Diagnostik, hochpräzise Chirurgie und spezialisierte Versorgung auf kurzen Wegen.“
Ausführliche Informationen zum robotischen Angebot der Klinik für Urologie finden Interessierte auf der neuen Internetseite www.robotik-barbaraklinik.de sowie auf der Homepage der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen unter Urologie. Kontakt: Tel. 02381 681-1589, E-Mail: urobotik(at)barbaraklinik.de




