Donnerstag, 26.03.2026

Endoprothetik in Hamm: St. Barbara-Klinik übernimmt Schlüsselrolle beim künstlichen Gelenkersatz

Krankenhausplanung NRW weist der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie als einzigem Standort in Hamm die Leistungsgruppe Primärendoprothetik zu.

Hohe Versorgungsqualität und jahrelange Erfahrung sind unter der Leitung von Chefarzt Dr. Adrian Komadinic im Endoprothetikzentrum Hamm vereint. Die St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen ist laut Krankenhausplanung NRW das einzige Haus in Hamm, das die Leistungsgruppe Primärendoprothetik seit Jahresbeginn umsetzen darf. (Foto: St. Barbara-Klinik Hamm GmbH)

Eine immer bessere und qualitativ erstklassige Versorgung für unsere Patienten - das ist das Ziel des Endoprothetikzentrums an der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen. Die Krankenhausplanung des Landes Nordrhein-Westfalen bestätigt diese Ausrichtung: Seit Inkrafttreten der Reform ist die St. Barbara-Klinik seit Jahresanfang das einzige Krankenhaus in Hamm, das endoprothetische Eingriffe an Hüft- und Kniegelenke durchführen darf.

Hintergrund ist die durch das Düsseldorfer Gesundheitsministerium festgelegte Krankenhausreform, bei der hoch spezialisierte operative Eingriffe wie die Knie- und Hüftoperationen künftig nur noch an Kliniken mit entsprechender Expertise und Erfahrung angeboten werden dürfen. Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie der St. Barbara-Klinik ist hierfür bestens vorbereitet: „Das Team des Endoprothetikzentrums Hamm hat langjährige Erfahrung im künstlichen Gelenkersatz von Hüfte und Knie auf höchstes Niveau. Wir haben die internen Strukturen weiter optimiert sowie unsere Sprechzeiten und die stationäre Versorgung auf das vermehrte Patientenaufkommen angepasst“, berichtet der Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie, Dr. Adrian Komadinic, der zudem der Leiter des Endoprothetikzentrums Hamm ist. Ein großes Plus für die Patientinnen und Patienten: Im Zuge dieser Maßnahmen wurde nun auch die postoperative Mobilisation ab Tag eins eingeführt. „Durch die häufig minimalinvasiven und schonenden Operationstechniken erreichen wir bestmögliche Mobilität und Lebensqualität. Denn Leben ist Bewegung!“

Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie ist bereits seit dem Jahr 2014 nach den strengen EndoCert-Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie zertifiziert. Das Team rund um den Chefarzt, das neben den drei weiteren Hauptoperateuren Dr. Michael Weide, Friso Tiedtke und Matthias Schulz aus vielen engagierten Pflegefachkräften besteht, bringt dementsprechend jahrelange Erfahrung auf diesem Gebiet mit. Dies kommt den Patienten durch eine umfassende und gezielte Behandlung zugute.

„Wir führen jährlich mehr als 300 endoprothetische Eingriffe an Hüft- und Kniegelenken durch. Darüber hinaus ist ein weiterer Schwerpunkt unseres Zentrums der Gelenkersatz des Schultergelenks“, so Dr. Adrian Komadinic. „Unser interdisziplinäres Team aus erfahrenen Orthopäden und Unfallchirurgen, Radiologen, Physiotherapeuten und dem Sozialdienst arbeitet hierbei Hand in Hand.“

Komplettiert wird das medizinische Angebot des Endoprothetikzentrums Hamm durch weitere Vorteile: Die Wartezeiten sind in der Regel noch recht überschaubar. „Wir sprechen hier von nur etwa sechs bis acht Wochen Vorlauf“, verspricht der Chefarzt. „Und auch für ältere Patienten oder Patienten mit Vorerkrankungen sind wir aufgrund unserer Standards des Alterstraumazentrums sowie durch die verschiedenen ansässigen internistischen Fachabteilungen bestens gerüstet.“ Für Hamm bleibt somit eine qualitativ hochwertige Versorgung im Gelenkersatz von Hüfte und Knie erhalten!