Information zu Coronavirus SARS-CoV-2

Selbstauskunft / Nachweis zur Inanspruchnahme von Testungen nach § 4a TestV für Besucher und Behandelte:

Die Selbstauskunft für kostenfreie Bürgertests zur Vorlage bei den Testzentren erhalten Sie
HIER zum Download oder ausgedruckt in den Krankenhäusern an der Information. Besuchertests können wir an unseren Kliniken nicht anbieten! Eine Übersicht der Schnelltest-Zentren in Hamm finden Sie unter https://www.hamm.de/corona.

Auch andere Beschwerden ernst nehmen und weiterhin im Notfall die Klinik aufsuchen!

Bereits seit einiger Zeit stellen die Ärzte in den Hammer Kliniken fest, dass sich viele Patienten mit schwerwiegenden Akuterkrankungen wie z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall oder akuten Bauchschmerzen viel zu lange Zeit lassen, bevor sie einen Arzt oder die Notaufnahme einer Klinik aufsuchen. Nun rufen die Ärztlichen Direktoren der drei Hammer Akutkliniken St. Marien-Hospital, St. Barbara-Klinik Hamm GmbH und Evangelisches Krankenhaus die Patienten dazu auf, mit akuten Beschwerden nach wie vor einen Arzt oder eine Klinik aufzusuchen.

„Wir bekommen mit, dass viele Bürgerinnen und Bürger Angst haben, im Notfall einen Arzt oder eine Klinik aufzusuchen. Sie machen sich Sorgen, dass sie sich in unseren Räumlichkeiten bei der Akutbehandlung mit dem Corona-Virus infizieren könnten“, schildert Dr. Rainer Löb, Ärztlicher Direktor der Barbara-Klinik seine Erfahrungen der letzten Wochen. „Und aus dieser Angst heraus kommen die Patienten oft erst in weit fortgeschrittenem Stadium ihrer Erkrankung in die Klinik. Zeit ist aber häufig ein Faktor, der eine wichtige Rolle für die weitere Prognose spielt – z.B. bei Herzinfarkten, aber auch bei einer akuten Blinddarmentzündung.“ Auch Prof. Dr. Wolfgang Kamin, Ärztlicher Direktor des EVK und Prof. Dr. Dirk Böcker, Ärztlicher Direktor des St. Marien-Hospitals können diese Beobachtungen bestätigen.

Dabei haben sich alle Akutkliniken gut auf die Trennung der (Notfall-)Patienten in COVID- und NON-COVID-Patienten vorbereitet. „Alle Kliniken haben Bereiche und Prozesse eingerichtet, in und mit denen wir COVID-19-Patienten getrennt von den anderen Akutpatienten versorgen können“, macht Prof. Kamin deutlich. Prof. Böcker bekräftigt: „Die Angst vor einer Ansteckung darf nicht dazu führen, dass Patienten ihre Beschwerden nicht ernst nehmen und erst spät – und dann vielleicht zu spät - ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.“ Daher nochmals der Appell aller drei Ärzte, sich im Akutfall nach wie vor schnellstmöglich in Behandlung zu begeben.

Sind die St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen und das St. Josef-Krankenhaus Hamm-Bockum-Hövel auf die Behandlung von Patienten mit SARS-CoV-2 vorbereitet?

Gemäß den deutschlandweit gültigen Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes wurden in der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen und im St. Josef-Krankenhaus Hamm-Bockum-Hövel die erforderlichen Vorbereitungen getroffen, um Patienten, die sich möglicherweise infiziert haben, sachgerecht und schnellstmöglich zu diagnostizieren und gegebenenfalls zu behandeln. Im Bedarfsfall würden zudem spezielle Desinfektions- und Isolierungsmaßnahmen getroffen, die zusätzlichen Schutz vor einer Weiterverbreitung des Virus geben. Die St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen und das St. Josef-Krankenhaus Hamm-Bockum-Hövel stehen in engem Kontakt mit dem Kompetenzzentrum für Mikrobiologie und Hygiene. Das Kompetenzzentrum ist umfassend ausgestattet und verfügt u.a. über ein Speziallabor, in dem das Corona-Virus in kurzer Zeit nachgewiesen werden kann.