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Erstes zertifiziertes Bluthochdruck-Zentrum in Hamm: Barbara-Klinik erhält Auszeichnung

Die Abteilung für Nieren- und Hochdruckkrankheiten der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen ist als „Zertifiziertes Hypertonie-Zentrum DHL“ anerkannt worden. Für Patienten ist das Zertifikat der Deutschen Hochdruckliga ein wichtiger Wegweiser, denn es belegt die Einhaltung hoher Qualitätsstandards nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Mit dieser Auszeichnung steht die Abteilung unter der Leitung von Dr. Hans Pfleiderer für eine qualitätskontrollierte Patientenversorgung im Bereich der Bluthochdruckbehandlung. „Wir konnten alle diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen nachweisen“, so der Chefarzt, „und insbesondere die funktionierende Verzahnung von ambulanter und stationärer Behandlung aufzeigen“. Seit 2011 arbeitet die Abteilung mit der Gemeinschaftspraxis Dres. Koenigs, Prof. Barenbrock, Büssemaker und Appel zusammen. Dabei ergänzen Prof. Dr. Barenbrock und Priv.-Doz. Dr. Büssemaker das Team der Nephrologie. „Diese Art der ärztlichen Zusammenarbeit – aus einer Hand – ermöglicht es uns, ambulante Patienten stationär mitzubehandeln – und umgekehrt“.

In Hamm ist es die erste Zertifikatsvergabe der Deutschen Hochdruckliga. Neben Anforderungen an Diagnostik und Therapie wurde insbesondere auch die personelle Qualifikation überprüft. Mit der Beschäftigung von zwei Hypertensiologen und einer Hypertonieassistentin erfüllt die Barbara-Klinik auch hier alle Voraussetzungen.


St. Barbara-Klinik Hamm GmbH: Neue Kooperation in der Nephrologie optimiert Patientenversorgung

Die St. Barbara-Klinik Hamm GmbH erweitert ihr Leistungsspektrum in der Nephrologie. Durch die Zusammenarbeit mit der Gemeinschaftspraxis Dres. Koenigs, Prof. Barenbrock, Büssemaker und Appel kann die enge Verzahnung bei der ambulanten und stationären Betreuung von Dialysepatienten und bei der Behandlung von Nieren- und Hochdruckkrankheiten intensiviert werden. 

Unter der Leitung von Chefarzt Dr. Hans Pfleiderer werden in der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen als nephrologische Hauptabteilung beider Klinikstandorte Patienten mit akuten und chronischen Nierenerkrankungen betreut. Neben der vollstationären Dialyse bei schwerstkranken Patienten wird an der Klinik auch die teilstationäre Dialyse angeboten, bei der die Patienten in einer Tagesklinik betreut werden und ansonsten in ihrem gewohnten häuslichen Umfeld verbleiben können. Ein weiterer Schwerpunkt der Klinik sind Diagnostik und Therapie von Hochdruckerkrankungen. 

Um die Integration von ambulanter Versorgung und stationärer Betreuung weiter zu optimieren, arbeitet die Klinik ab sofort mit der nephrologischen Gemeinschaftspraxis Dres. Koenigs, Prof. Barenbrock, Büssemaker und Appel  zusammen. Dabei ergänzen Prof. Dr. Barenbrock und Priv.-Doz. Dr. Büssemaker das Ärzteteam der Nephrologie. „Hierdurch wird die enge Verknüpfung des ambulanten und stationären Bereichs, insbesondere bei der Versorgung von Dialysepatienten, weiter optimiert“, erläutert Chefarzt Dr. Hans Pfleiderer. „Wir können praktisch den Informationsaustausch am Bett des Patienten führen. „Doppeluntersuchungen werden vermieden, Therapiekonzepte besser abgestimmt und somit wird insgesamt die Versorgungsqualität der Patientinnen und Patienten in der Region Hamm deutlich verbessert.“ „Diese Art der ärztlichen Zusammenarbeit – aus einer Hand – ermöglicht es uns, ambulante Patienten stationär mitzubehandeln – und umgekehrt“, so Prof. Barenbrock. Herr Priv.-Doz. Dr. Appel aus der Gemeinschaftspraxis wird für die konsiliarärztliche Betreuung von Patienten mit rheumatologischen Erkrankungen an den beiden Klinikstandorten in Heessen und Bockum-Hövel zur Verfügung stehen.  

Zudem  ist geplant, dass bei Bedarf  dialysepflichtige Patienten im St. Elisabeth Krankenhaus in Beckum durch die Ärzte der Gemeinschaftspraxis betreut  werden.  

Die noch nicht vollständig überstandene EHEC-Epidemie zeigt, welchen großen Stellenwert das Fach Nephrologie heute hat. „Viele Patienten benötigen eine Plasmaaustauschbehandlung,“ erläutert Dr. Pfleiderer. „Bereits jetzt wissen wir, dass wahrscheinlich trotz der intensiven medizinischen Betreuung mehr als 100 EHEC-Patienten in Deutschland dauerhaft dialysiert werden müssen oder eine Nierentransplantation benötigen“, ergänzt Dr. Büssemaker. Gerade in diesen Fällen bedarf es zur Nachbetreuung nierengeschädigter Patienten einer guten Kooperation zwischen Klinik und Gemeinschaftspraxis, die nun in dieser neuen Struktur sichergestellt ist.