Das rechtsatriale Vorhofflattern tritt ebenfalls gehäuft bei strukturell vorerkranktem Herzmuskel auf und weist eine geordnete schnelle Erregung der Vorhöfe mit einer Frequenz von zirka 250-300 Schlägen/Minute auf. Dies führt zu einer Herzkammerfrequenz von ca 150 Schl/min. Auch hier besteht wie beim Vorhofflimmern ein erhöhten Embolie-Schlaganfallsrisiko, eine orale Antikoagulation ist begleitend stets notwendig. Das Vorhofflattern ist einer Ablationstherapie gut zugänglich, in ca. >95% kann es durch eine sogenannte Isthmusablation erfolgreich unterbunden werden. Da die Verödung für einen Teil der Patienten von  einem unangenehmen Brennen in Brust oder Schulter begleitet ist,  setzen wir bei Bedarf großzügig Schmerz- und Schlafmedikamente ein.