Darmkrebszentrum

Darmkrebszentrum zertifiziert

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Die Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen ist offiziell zum Darmkrebszentrum der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert worden.

Das Zentrum wird geleitet von dem Chefarzt der Abteilung, Herrn Priv.-Doz. Dr. med. Matthias Kraemer.

Das Qualitätssiegel bestätigt die professionelle Zusammenarbeit und die nachweislich guten Behandlungsergebnisse. Das Zentrum hat sich aus der engen Kooperation mit dem St. Marien-Hospital Hamm, sowie der Verzahnung mit  niedergelassenen Gastroenterologen und Onkologen entwickelt. Es ist in der Region das erste Zentrum, das die hohen fachlichen und organisatorischen Vorgaben der Deutschen Krebsgesellschaft erfüllt. 

Eine Anlaufstelle für die optimale Behandlung von Darmkrebs – mit diesem Ziel richtet sich das Darmkrebszentrum Hamm an Patientinnen und Patienten aus der Region. Mit rund 70.000 Neuerkrankten in Deutschland pro Jahr stellt Darmkrebs die häufigste Krebsart dar. Entscheidend für den Therapieerfolg ist neben einer frühzeitigen Diagnose die fachübergreifende Abstimmung der Behandlung. Im Darmkrebszentrum Hamm arbeiten Fachexperten aus Chirurgie, Gastroenterologie, Strahlentherapie, Onkologie, Radiologie und Pathologie sowie Genetik zusammen, um ein jeweils individuelles Therapiekonzept zu erarbeiten. Die Netzwerkbildung ermöglicht dabei eine bessere Abstimmung der einzelnen Abläufe – und somit eine optimale Behandlungsqualität für den einzelnen Patienten. 

Das Zertifikat ist Ausdruck der gebündelten Fachkompetenz, was sich auch an den hohen Fallzahlen belegen lässt.  So wurden in den letzten 2 Jahren an der St. Barbara-Klinik über 600 Darmoperationen durchgeführt. Im selben Zeitraum wurden durch die am Darmkrebszentrum beteiligten Gastroenterologen über 11000 Darmspiegelungen durchgeführt.

Entstanden nach dem Vorbild des Brustzentrums Hamm, wird der Patient durch den gesamten Behandlungsprozess begleitet – und auch darüber hinaus. Neben den Bereichen Krankenpflege und Physiotherapie sind auch Vertreter der Seelsorge und des Sozialdienstes eingebunden, auch eine psychologische Betreuung ist gewährleistet. 

 

Weitere Informationen zum Darmkrebszentrum finden Sie hier.

HIPEC

HIPEC steht für eine Hypotherme Intraperitoneale Chemotherapie.

Zur HIPEC-Therapie (Zusammenarbeit mit dem Clemenshospital Münster) geht es hier.