Montag, 25.04.2016 Aktuelles*Pressemeldungen

„Zurück in die Normalität“

Rund 60 Frauen informierten sich in der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen über die Bewältigung von Brustkrebs

Brustkrebs ist eine Erkrankung, die das Leben verändert. Nach dem Schock über die Diagnose und der anstrengenden Zeit der Akutbehandlung ist es für viele Patientinnen eine Herausforderung, den Weg zurück ins normale Leben zu meistern. Rund 60 Frauen waren nun der Einladung des Brustzentrums Hamm, Ahlen-Soest und des Selbsthilfevereins pro mamma zum Forum Brustkrebs in die St. Barbara-Klinik gefolgt. Dort konnten sie Möglichkeiten erfahren, wie sie nach der anstrengenden Therapie wieder zurück in den Alltag finden und die Lebensfreude wieder neu entdecken. 

Beim Forum Brustkrebs lag der Schwerpunkt auf dem Leben nach der Akutphase der Behandlung. So waren die interessierten Frauen zu kurzen Vorträgen zur Brustrekonstruktion und Antihormontherapie aber vor allem auch zu kleinen Workshops der Selbsthilfegruppen von pro mamma eingeladen Dort wurden verschiedene Möglichkeiten der langfristigen Krankheitsbewältigung gezeigt. Ob Nordic-Walking, Entspannungstechniken, Ausdruckmalen, Aqua-Jogging oder der Austausch mit anderen Frauen in gleicher Situation – in den kurzen Gruppenangeboten konnten die Besucherinnen herausfinden, welche Form der Bewältigung sie individuell auf dem Weg zurück in die Normalität unterstützen kann. 

„Gerade Selbsthilfegruppen können eine ganz wertvolle Unterstützung bieten und den Frauen helfen, körperlich aber vor allem auch auf seelisch wieder ins Gleichgewicht zu kommen“, unterstrich Dr. Frieda Dockx-Reinken, Leiterin des Gesundheitsamtes der Stadt Hamm, bei ihrer Begrüßung die Bedeutung der Selbsthilfe bei der Therapie der Brustkrebserkrankung. Dr. Hermann Wiebringhaus, Chefarzt der Frauenklinik an der St. Barbara-Klinik und Vorstandssprecher des Brustzentrums, betonte, dass die Selbsthilfe schon seit vielen Jahren ein fester und wichtiger Bestandteil der Arbeit im Brustzentrum sei. Zwischen den einzelnen Vorträgen und Workshops nutzten viele Frauen die Möglichkeit zum intensiven Austausch.