Montag, 11.01.2016 AktuellesPressemeldungen

Verletzungen der Hand und Ihre Folgen – wie die Handchirurgie helfen kann

Verletzungen an der Hand sind häufig komplex und es können viele dicht beieinander liegende Strukturen wie Knochen, Sehnen, Nerven oder Gelenke betroffen sein.

Die Abteilung für Handchirurgie am St. Josef-Krankenhaus Hamm-Bockum-Hövel lädt am 19. Januar ab 18:00 Uhr zu einem Patientendienstag ein und informiert über Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten.

Ein Viertel der Knochen des menschlichen Körpers ist in der Hand zu finden und bis zu 27 Knochen sind am komplexen Zusammenspiel mit Muskeln, Bändern, Sehnen, Gelenken und Nerven beteiligt. Die Ursachen für Verletzungen an der Hand und am Unterarm sind dabei äußerst vielfältig; häufig sind allerdings Arbeitsunfälle der Ursprung. „Für die Behandlung müssen wir genau wissen, welche Bereiche verletzt sind. Die Methoden für die Diagnostik haben sich dabei in den vergangenen Jahren immer weiter verfeinert “, erläutert Dr. Andreas Klenner, Chefarzt der Handchirurgie des St. Josef-Krankenhauses Hamm-Bockum-Hövel. „Auch bei den OP-Methoden haben sich die Techniken kontinuierlich weiterentwickelt und die meisten Operationen können wir mittlerweile mit minimal-invasiven Verfahren durchführen.“

Dr. Klenner informiert im Rahmen des Patientendienstages über häufige Verletzungsarten – von Handwurzel- über Tierbissverletzungen bis zu Wiederherstellungsoperationen bei posttraumatischen Verletzungen der Hand. Die Teilnehmer erhalten Einblick in moderne Diagnose- und Behandlungsformen und können individuelle Fragen besprechen.

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Konferenzraum der Verwaltung des St. Josef-Krankenhauses Hamm-Bockum-Hövel. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.