Donnerstag, 18.02.2016 Aktuelles*PressemeldungenAktuellesPressemeldungen

Neuste Röntgentechnik im OP

Handchirurgie im St. Josef-Krankenhaus arbeitet mit modernem digitalen Mini-Röntgengerät

Verletzungen an Händen und Füßen sind häufig komplex und es können viele dicht beieinander liegende Strukturen wie Knochen, Sehnen, Nerven oder Gelenke betroffen sein. Umso wichtiger für den Behandlungserfolg ist eine feine und genaue Diagnostik. Die Handchirurgie im St. Josef-Krankenhaus arbeitet seit Kurzem mit einem hochmodernen digitalen Mini-Röntgengerät, das die operative Behandlung von Verletzungen und Einschränkungen an der Hand und am Fuß wesentlich vereinfacht.

Ein Viertel der Knochen des menschlichen Körpers ist in der Hand zu finden und bis zu 27 Knochen sind am komplexen Zusammenspiel mit Muskeln, Bändern, Sehnen, Gelenken und Nerven beteiligt. Dementsprechend vielfältig sind auch die Verletzungen und Erkrankungen, die an Hand und Unterarm auftreten können. Gleiches gilt auch für Verletzungen des Fußes. „Die Beweglichkeit von Händen und Füßen ist elementar und Verletzungen führen häufig zu wesentlichen Einschränkungen in der Selbständigkeit der Patienten. Für die Behandlung müssen wir genau wissen, welche Bereiche in welchem Ausmaß verletzt sind“, erläutert Dr. Andreas Klenner, Chefarzt der Handchirurgie des St. Josef-Krankenhauses Hamm-Bockum-Hövel, die Bedeutung genauer Diagnosemöglichkeiten bei der Behandlung von Hand- und Fußverletzungen. „Mit diesem Röntgengerät der neusten Generation lassen sich die feinsten Strukturen in der Hand und im Fuß darstellen. Das verschafft uns während der Operation einen enormen Gewinn und trägt dazu bei, dass nach der OP möglichst wenig Funktionseinschränkungen zurückbleiben.“

Weiterer Vorteil des Gerätes, das mit modernster sogenannter gepulster Strahlentechnik arbeitet, ist der Kontrastreichtum sowie eine hohe Auflösung und Bildqualität der Röntgenaufnahmen. Das erleichtert vor allem bei Patienten mit Osteoporose die Beurteilung der Knochen und die Position der bei Operationen verwendeten Materialien zur Stabilisierung des Skeletts. Gleichzeitig verringert sich durch die moderne Technik die Strahlenbelastung für Patienten und Personal drastisch. Die kompakte Bauweise und ein kabelloser Fußschalter vereinfachen zudem die Bedienung und erleichtern damit auch die Arbeit für das Team der Handchirurgie bei den Operationen. Eine hohe Mobilität macht den flexiblen Einsatz des Gerätes möglich.