Donnerstag, 19.12.2002 PressemeldungenVeranstaltungen

Hubschrauberlandeplatz eingeweiht

"Heessener Heiligenschein" sichert langfristig den Versorgungsauftrag

Der Hubschrauber setzt zur Landung an, auf: 105 t Stahl und 165 t Beton.

Nach der Landung mit dem ITH schritten Manfred Hemmer, Landtagsabgeordneter der SPD, und Thomas Hunsteger-Petermann, Oberbürgermeister der Stadt Hamm, gemeinsam mit Verwaltungsdirektor Wilhelm Hinkelmann zur Tat.

Hamm-Heessen. Im November 2002 wurde der neue Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach der St. Barbara-Klinik eingeweiht. Für die Klinik bedeutet dieser EU-Richtlinien konforme Hubschrauberlandeplatz einen richtungsweisenden Fortschritt in der Versorgung von schwer- und schwerstverletzten Patienten. Die luftfahrtrechtliche Genehmigung des Landeplatzes wurde unbefristet erteilt und sichert somit langfristig die Versorgung für die Region und den Erhalt der Klinik!

Die schnelle Versorgung von unfallverletzten und neurochirurgischen Patienten war ausschlaggebend für den Bau des neuen Landeplatzes nach neuesten EU-Richtlinien, der eine Tagbelandung und, nach Abriss des Kamins, auch eine Nachtbelandung erlaubt. Die St. Barbara-Klinik als Kopf-und Trauma-Zentrum für die Region Hamm erhält damit eine hervorragende Infrastruktur, die zusätzlich durch die Neueinrichtung von Intensivstation und Schockraum optimiert wurde. Durch den direkten Zugang Landeplatz, Fahrstuhl, Schockraum, Intensiv-Station und OP wird gegenüber der bisherigen Versorgungskette 10 Minuten Zeit gewonnen, die u.U. lebensrettend sein kann. Ein zweiter (ebenfalls neu erbauter) Feuerwehraufzug stellt bei paralleler Nutzung des Bettenaufzugs den schnellen, reibungslosen Weitertransport der Patienten sicher.

Vor den geladenen Gästen aus Klinik und Geschäftsführung, von Baufirmen und Ingenieurbüros, Politik und Gesundheitswesen landete eine Intensiv-Transport-Hubschraubers (ITH) aus Münster. Nach Einweihung, Begrüßung und Einsegnung des Hubschrauber-Sonderlandeplatzes wandten sich die meisten Gäste dem Konferenzraum und den wärmenden Suppen zu. Einige nutzen die Gelegenheit den fliegenden Intensiv-Versorgungsplatz, den ITH, zu besichtigen.

Weitere Infos finden Sie auf der Website www.ith-muenster.de