Freitag, 05.10.2012 Aktuelles*Pressemeldungen

Gut gerüstet: St. Barbara-Klinik Hamm GmbH setzt auf Blockheizkraftwerke

Die St. Barbara-Klinik Hamm GmbH setzt auf eine verbesserte Energieeffizienz: Nachdem am Standort des St. Josef-Krankenhauses bereits zu Beginn des Jahres ein Blockheizkraftwerk (BHKW) den Betrieb aufnahm, wurde auch in der Heessener St. Barbara-Klinik ein Blockheizkraftwerk aufgestellt und in die bestehende Energieversorgung eingebunden. „Die so erzielten Einsparungen fließen direkt in den Krankenhausbetrieb und können so unseren Patienten zugutekommen“, unterstreicht Geschäftsführer Frank Lohmann.

Setzen auf nachhaltige Energiekonzepte: Geschäftsführer Frank Lohmann (links) und Betriebsstättenleiter Markus Overfeld.

Die St. Barbara-Klinik Hamm GmbH ist eines der größten Krankenhäuser der St. Franziskus-Stiftung Münster. Jährlich werden hier rund 22.000 Patienten stationär und 50.000 Patienten ambulant behandelt. „Durch den hohen Energiebedarf stehen wir in  der Verantwortung, zukunftsorientierte Konzepte zu entwickeln“, so Lohmann. Die Installation der Blockheizkraftwerke sei ein entscheidender Schritt, um die Energienutzung nachhaltig zu gestalten. Mit den gasbetriebenen Anlagen können rund 40 Prozent des Strombedarfs der St. Barbara-Klinik und rund 30 Prozent des St. Josef-Krankenhauses gedeckt werden. „Die erzeugte Strommenge entspricht dem Bedarf von rund 500 bzw. 250 Einfamilienhäusern“, veranschaulicht Markus Overfeld, als Betriebsstättenleiter der FAC´T GmbH verantwortlich für das Gebäudemanagement. Auch die bei der Stromerzeugung entstehende Abwärme wird genutzt und an zentraler Stelle direkt in das Heizungsnetz eingespeist. „Mit der zur Verfügung stehenden Wärmemenge könnte der Bedarf von 150 bzw. 100 Einfamilienhäusern gedeckt werden“, erläutert Overfeld. Für die Einbringung der Blockheizkraftwerke in die Energiezentralen im 5.OG bzw. 7.OG der Klinikgebäude, waren aufwendige logistische Maßnahmen erforderlich.