Donnerstag, 10.12.2015 Aktuelles*PressemeldungenPressemeldungenAktuelles

Geprüfte Kompetenz in der Hernienchirurgie

Chirurgische Abteilung der St. Barbara-Klinik wird „Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie“ und erhält damit viertes Qualitätssiegel

Dr. Matthias Kraemer, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie/ Koloproktologie an der Heessener St. Barbara-Klinik, konnte nun die Auszeichnung zum Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie von der chirurgischen Fachgesellschaft in Empfang nehmen.

Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen wurde von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie als „Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie“ ausgezeichnet. Auf diesem Wege bescheinigt die Fachgesellschaft eine hohe Qualität bei der Behandlung von Patienten mit sogenannten Hernien, also Eingeweidebrüchen z.B. in der Leiste oder der Bauchwand. Bereits seit längerer Zeit ist die Klinik zertifiziertes Darmkrebszentrum der Deutschen Krebsgesellschaft und Kompetenz- und Referenzzentrum sowohl für chirurgische Koloproktologie, als auch für minimalinvasive Chirurgie. Mit dem nun überreichten Zertifikat erhält die Klinik nunmehr bereits das vierte Qualitätssiegel durch die zuständigen Fachgesellschaften – ein wichtiger Wegweiser für Patienten und andere Mediziner.

„Politik und Patienten fordern zunehmend eine transparente Qualitätssicherung, gerade in den chirurgischen Disziplinen. Dies ist verständlich und hier wollen wir unseren Patienten ein möglichst breites Angebot machen“, erläutert Priv.-Doz. Dr. Matthias Kraemer, Chefarzt der Klinik. „Für die aktuelle Zertifizierung haben wir mehr als ein Jahr an einer bundesweiten Studie teilgenommen, in der die Versorgungsqualität, die Behandlungssicherheit und der Genesungsverlauf bei unseren Patienten mit Hernien überprüft wurden.“ Darüber hinaus musste die Klinik für die Zertifizierung hohe Vorgaben bei Behandlungszahlen, bei der apparativen Ausstattung und bei der Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter nachweisen. Außerdem begutachten externe Fachleute vor Ort die Arbeit der Chirurgen bei den Untersuchungen und im Operationssaal. Nur wenn alle Kriterien erfüllt sind, wird die offizielle Bezeichnung „Zertifiziertes Kompetenzzentrum“ verliehen.