Dienstag, 07.08.2012 AktuellesPressemeldungen

Die Urologie des St. Josef-Krankenhauses informiert: „Moderne urologische Prothetik“

Für die meisten Männer sind es immer noch Tabuthemen: Harninkontinenz und Potenzstörungen stellen häufig eine psychische Belastung für die Betroffenen dar und werden oft verheimlicht. Über Ursachen und Therapiemöglichkeiten informiert die Klinik für Urologie des St. Josef-Krankenhauses Hamm-Bockum-Hövel am Dienstag, 28. August, ab 18 Uhr im Rahmen eines Barbara-Forums.

Meist ist es ein geschädigter oder vernarbter Blasenschließmuskel, der zu Inkontinenz führt. „In der Regel lässt sich dies wirksam behandeln“, erläutert Dr. Roland Homberg, Chefarzt der Urologie des St. Josef-Krankenhauses. „Die Therapie wird dabei individuell auf jeden Patienten abgestimmt.“ Neben den Ursachen werden er und sein Team auf die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten eingehen und moderne Therapielösungen, wie z. B. die minimal-invasive Therapie mit einem Schlingensystem oder den künstlichen Blasenschließmuskel vorstellen.

Auch bei Potenzproblemen können moderne Operationsmethoden dauerhaft Abhilfe schaffen. „Weltweit sind derzeit rund 94 Millionen Männer von einer Potenzstörung betroffen“, umreißt Dr. Homberg die Größenordnung dieser Problematik, die jedoch sehr gut behandelbar ist.

Im Anschluss an die Vorträge können unterschiedliche OP-Modelle besichtigt und im Gespräch mit den Ärzten individuelle Fragen besprochen sowie Schwerpunkte vertieft werden.

Die Veranstaltung findet im Konferenzraum der Verwaltung statt (Albert-Struck-Straße 1), der Eintritt ist kostenfrei. Um vorherige Anmeldung wird gebeten unter Tel. 02381 / 961 – 208.