Dienstag, 21.04.2015 PressemeldungenAktuelles

Die Erfahrung zählt - St. Josef informiert über minimalinvasive Eingriffe in der Urologie

Bei operativen Eingriffen an Prostata, Blase und Co. ist die Kunst der kleinen Schnitte gefragt. Neu im Trend: Robotergesteuerte Eingriffe, die Präzisionsarbeit versprechen. Doch stellen sie tatsächlich eine Verbesserung im Vergleich zur Schlüssellochchirurgie dar? Das St. Josef-Krankenhaus Hamm-Bockum-Hövel informiert am 28. April ab 18:00 Uhr im Rahmen eines Patientendienstages über beide minimalinvasive Verfahren.

Ist eine Operation notwendig, zählt für den Patienten vor allem eines: Die Erfahrung und das Können des Operateurs. „Sowohl bei robotorgesteuerten Eingriffen als auch bei der Schlüssellochchirurgie ist es die Fachkompetenz des Arztes, die entscheidend ist für den Behandlungserfolg“, erläutert Referent Dr. Roland Homberg. Während jedoch roboterassistierte Verfahren lediglich eine Verlängerung des Operateurarms darstellen, setzt der Chefarzt der Abteilung für Urologie und Kinderurologie des St. Josef-Krankenhauses Hamm-Bockum-Hövel auf die Nähe zum Patienten. „Bei der robotergesteuerten Methode wird die Operation von einem Nebenraum aus gesteuert. Eine sofortige Reaktion – beispielsweise bei Komplikationen – ist im Vergleich zur Schlüssellochchirurgie nur eingeschränkt möglich.“

Entscheidend ist und bleibt die Erfahrung des Operateurs. Sein langjähriges Fachwissen erweitert Homberg kontinuierlich um aktuelle Entwicklungen aus Wissenschaft und Forschung – und gibt es an sein Team aus Oberärzten und Assistenzärzten weiter. „Ein Roboter kann die menschliche Hand nicht vollständig ersetzen. Denn nur direkt am Patienten können wir individuell agieren“.

Der Patientendienstag beginnt um 18 Uhr im Konferenzraum der Verwaltung des St. Josef-Krankenhauses. Nach dem Vortrag bleiben Zeit und Raum für individuelle Gespräche und Fragen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Besuch ist kostenfrei.